Abo
  • Services:
Anzeige
Provider sollen nicht den Stecker ziehen, aber bremsen.
Provider sollen nicht den Stecker ziehen, aber bremsen. (Bild: Kacper Pempel / Reuters)

Urheberrechtsverletzungen: Vodafone muss keine IP-Adressen speichern

Provider sollen nicht den Stecker ziehen, aber bremsen.
Provider sollen nicht den Stecker ziehen, aber bremsen. (Bild: Kacper Pempel / Reuters)

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat entschieden, dass Vodafone nicht verpflichtet ist, die IP-Adressen von Kunden zu erheben, um Filesharing-Nutzer zu verfolgen.

Vodafone muss laut dem Oberlandesgericht Düsseldorf (I-20 W 118/12) keine dynamischen IP-Adressen seiner Kunden speichern. Das gaben die Rechtsanwälte des Telekommunikationskonzerns laut Angaben des Lawblogs bekannt. Auch Rechtsanwalt Marcus Beckmann berichtet über das Urteil. Die Musik- und Filmindustrie wollte Vodafone verpflichten, die IP-Adressen auf Anforderung zu speichern, um Urheberrechtsverletzungen zu verfolgen. Es ging um Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing-Nutzer.

Anzeige

Insbesondere bei UMTS-Kunden speichert der britische Konzern in Deutschland keine IP-Adressen, weil sich im Mobilfunknetz alle Nutzer, die in eine Funkzelle eingebucht sind, die IP-Adresse teilen würden, so Udo Vetter im Lawblog.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf sehe keine Verpflichtung von Vodafone für die Speicherung. Nach geltender Rechtslage müsse ein Access Provider keine IP-Adressen der Kunden speichern, da es derzeit in Deutschland keine Vorratsdatenspeicherung gibt. Für einen Quick Freeze für die Rechteinhaber aus der Musik- und Filmindustrie gebe es auch keine juristische Grundlage. Internetanbieter müssten lediglich die Daten herausgeben, die ihnen zum Zeitpunkt der gerichtlichen Anordnung zur Verfügung stehen. Es gäbe keine Verpflichtung, Daten erst zu produzieren.

Das Urteil sei auch interessant, weil es einen anderen Weg gegen Massenabmahnung aufzeigt. "Wenn Internetanbieter einfach nicht mehr die genutzten IP-Adressen ihrer Kunden für einen bestimmten Zeitraum speichern, hätten sie auch keine Daten, die sie an die Musik- und Filmindustrie herausgeben können. Gerade bei Flatrates stellt sich ja seit jeher die Frage, wozu die Provider eigentlich festhalten müssen, welcher Kunde wie lange online war", so Vetter.


eye home zur Startseite
j50k 23. Mär 2013

Was hätten sie denn protokollieren sollen? IP sowieso hat Webseite xy besucht? Das war...

RcRaCk2k 22. Mär 2013

Wenn du dir ne 1.000 MBit Leitung holst, dann bekommst du auch einen IPv4 und IPv6-Space...

TeslaTraX 22. Mär 2013

Na das ist wohl der Bundesverband der Musikindustrie... (reine Vermutung)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. HIT Hanseatische Inkasso-Treuhand GmbH, Hamburg
  2. AVL List GmbH, Graz (Österreich)
  3. Robert Bosch GmbH, Berlin
  4. Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern bei Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


  1. FTTH

    CDU für Verkauf der Telekom-Aktien

  2. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  3. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken

  4. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  5. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  6. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  7. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  8. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  9. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  10. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

  1. Re: Was benutzt ihr?

    thomas.pi | 14:17

  2. Re: K(n)ackpunkt Tastaturlayout

    jayjay | 14:16

  3. Re: Schadcode im pflicht Update von Windows 10...

    SensenMannLE | 14:16

  4. Re: Und am Ende bröselt der Kecks

    thomas.pi | 14:14

  5. Re: Endlich Reißleine ziehen.

    Dieselmeister | 14:13


  1. 13:34

  2. 12:03

  3. 10:56

  4. 15:37

  5. 15:08

  6. 14:28

  7. 13:28

  8. 11:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel