Abo
  • Services:
Anzeige
US-Soldat beim Hilfseinsatz auf Haiti 2010: Truppenbewegungen, Nachschub und Hilfseinsatz koordiniert
US-Soldat beim Hilfseinsatz auf Haiti 2010: Truppenbewegungen, Nachschub und Hilfseinsatz koordiniert (Bild: John Moore/Getty Images)

Urheberrecht US-Armee verwendete unrechtmäßig kopierte Software

Die US-Armee muss 50 Millionen US-Dollar Schadenersatz zahlen, weil sie Software auf mehr Geräten installiert hatte als Lizenzen erworben worden waren. Mit dieser außergerichtlichen Einigung kommt sie noch gut weg: Der Hersteller hatte mehr als das Viereinhalbfache gefordert.

Anzeige

Die US-Regierung pocht stets auf die Einhaltung des Urheberrechts. Wer dagegen verstößt, für den kann es teuer werden. Das erfährt die US-Regierung gerade selbst: Sie muss für die unrechtmäßige Nutzung einer Logistiksoftware eine satte Strafe zahlen.

Die US-Regierung hat sich außergerichtlich mit dem Softwarehersteller Apptricity auf eine Zahlung von 50 Millionen US-Dollar geeinigt, weil die US-Armee jahrelang die Software des texanischen Unternehmens unrechtmäßig eingesetzt hatte. Apptricity hatte deswegen Klage gegen die US-Regierung eingereicht und Schadensersatz in Höhe von 224,5 Millionen US-Dollar gefordert.

Afghanistan, Irak, Haiti

Die US-Armee nutzt die Logistiksoftware von Apptricity seit 2004, um Truppenbewegungen und Nachschub zu organisieren, etwa in Afghanistan und im Irak. Auch der Hilfseinsatz nach dem Erdbeben auf Haiti ist laut Apptricity damit koordiniert worden.

Das Militär hatte seinerzeit eine Lizenz für die Installation auf fünf Servern und 150 weiteren Geräten erworben. Die Software funktionierte offensichtlich gut und wurde deshalb intern weitergegeben, ohne dass weitere Lizenzzahlungen geleistet wurden.

Tausende Geräte

Das Militär selbst lieferte Apptricity den Hinweis auf die illegitime Nutzung: Bei einer Präsentation im Jahr 2009 verkündete ein hochrangiger Armeeangehöriger, die Software sei sehr nützlich und laufe deshalb auf Tausenden Geräten. Sie hätten herausgefunden, dass sie auf knapp 100 weiteren Servern sowie auf fast 9.000 weiteren Geräten installiert gewesen sei, sagte Apptricity-Chef Tim Garcia dem CIO Journal, einem Ableger des Wall Street Journals.

Die Auseinandersetzung zwischen Apptricity und der US-Regierung zog sich über vier Jahre hin. Der Geschäftsbeziehung tat das offensichtlich keinen Abbruch: Sie lief im gesamten Zeitraum weiter und erst im September schloss das US-Verteidigungsministerium einen Vertrag über 5,2 Millionen US-Dollar mit dem Unternehmen ab.


eye home zur Startseite
Missingno. 29. Nov 2013

bekommen sogar Ouzo 12!

.02 Cents 29. Nov 2013

Vielleicht eine lterarische Referenz (eher unwahrscheinlich ...) oder ein Film / Spiel...

d0pey 29. Nov 2013

Ich habe heute von einem Prozess namens Ostrakismos gehört, etwas in der Art könnte ruhig...

vol1 29. Nov 2013

Hahhaahaaa hab auch gelacht. :)))



Anzeige

Stellenmarkt
  1. I.T.E.N.O.S. International Telecom Network Operation Services GmbH, Bonn
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt
  3. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  4. Detecon International GmbH, Dresden


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)
  2. (u. a. Warcraft Blu-ray 9,29€, Jack Reacher Blu-ray 6,29€, Forrest Gump 6,29€, Der Soldat...
  3. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. 1Password Fake-News ?

    MarioWario | 01:19

  2. Re: Mal ne dumme Gegenfrage:

    GenXRoad | 01:10

  3. Re: Dann soll man doch bitte o2 free abschaffen

    My1 | 01:07

  4. Re: Anbindung an Passwortmanager

    GenXRoad | 01:07

  5. Re: Siri und diktieren

    ManuPhennic | 00:57


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel