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EU-Bürger könnten ein Recht auf Remix bekommen.
EU-Bürger könnten ein Recht auf Remix bekommen. (Bild: Medion/Otto)

Die Kommission berücksichtigt die Interessen der Konsumenten nicht genug

In dem Text [PDF] heißt es: "Der Berichterstatter ist der Ansicht, dass der Vorschlag der Kommission nicht die neue Rolle von Konsumenten als Nutzer von Diensten in einem digitalen Umfeld widerspiegelt. Sie spielen nicht mehr nur eine passive Rolle, sondern sind aktive Zulieferer und sowohl Quelle als auch Rezipient von Inhalten im digitalen Ökosystem." Die Handlungen der Nutzer würden jedoch durch den Vorschlag der Kommission nicht die nötige Rechtssicherheit bekommen.

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In dem Entwurf fordert der Berichterstatter auch mehr Freiheiten für die Panoramafreiheit, also die Abbildung und Reproduktion von "Werken, die dauerhaft in der Öffentlichkeit platziert sind."

Aktivisten begrüßen den Vorschlag. Dimitar Dimitrov, EU Policy Direktor von Wikimedia Deutschland in Brüssel, sagte Golem.de "Es ist erfreulich, dass eine neue Ausnahme geschaffen werden soll. Der französische Abgeordnete Marc Joulaud agiert hier deutlich progressiver als seine Kollegen in Deutschland."

"Memes, Reaction GIFs, Mashups, Let's Plays, Fan Fiction und vieles mehr"

Die Schattenberichterstatterin für das Gesetzespaket im Rechtsausschuss Julia Reda begrüßt den Entwurf ebenfalls. Sie sagte Golem.de: "Der Kulturausschuss des EU-Parlaments erkennt mit seinem Vorstoß an, dass das kreative Wiederverwenden kleiner Teile existierender Werke heutzutage zur Alltagskultur geworden ist. Praktiken wie Memes, Reaction GIFs, Mashups, Let's Plays, Fan Fiction und viele mehr sind heute in vielen EU-Mitgliedstaaten rechtlich nicht ausreichend gedeckt, obwohl sie keinerlei Schaden anrichten, und meist sogar zur Bekanntheit und zum kommerziellen Erfolg der zitierten Werke beitragen."

Reda hatte im vorvergangenen Jahr einen Bericht über ein modernes Urheberrecht vorgelegt, der mehr Rechte für Nutzer von kreativen Werken schaffen sollte. Von Journalistenverbänden und Künstlerorganisationen als "urheberfeindlich" kritisiert, gilt der Bericht vor allem Aktivisten als fortschrittliches Dokument. Reda sitzt für die Piratenpartei im Europaparlament und ist dort Mitglied der Grünen-Fraktion.

Sie appelliert an ihre Kollegen im Parlament, die vorgeschlagenen Regelungen in den endgültigen Entwurf zu übernehmen und den Nutzern mehr Freiheiten einzuräumen: "Wir brauchen die Remixfreiheit, damit das Urheberrecht dieser beispiellosen Welle an neuen kreativen Ausdrucksformen nicht länger im Weg steht. Die zeitgenössische Netzkultur muss legalisiert werden!"

 Urheberrecht: EU-Bürger könnten Fair-Use-Ausnahme bekommen

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Crass Spektakel 18. Mär 2017

Und ganz wichtig: Da Fair-Use hohe juristische Bedeutung hat wird eben gerade NICHT wegen...

Crass Spektakel 18. Mär 2017

Im Ernst, es gibt viele heisse Stichwörter die ursprünglich aus der USA kamen und heute...

maxmoon 14. Mär 2017

Es ist größerer Unsinn, wenn jemand ungestraft etwas der Gesellschaft zugänglich macht...

Bujin 13. Mär 2017

Juristisch seriös wäre nur die Konsolidierung eines Anwalts (guter Rat ist bekanntlich...

Vaako 13. Mär 2017

Wird nie passieren in der EU nicht solange Firmen wie Springer "Lobbyarbeit" machen dürfen.



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