Abo
  • Services:

Urheberrecht: Bild-Fotograf zieht Abmahnung zum Facebook-Button zurück

Die Abmahnung zur Nutzung des Facebook-Buttons bei der Bild-Zeitung gibt es nicht mehr. Bild.de will die Social-Media-Nutzung und die Sharing-Funktion mit allen Fotografen vertraglich geklärt haben. Es bleiben aber offene Fragen, über die sich die Anwälte weiter erbittert streiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook
Facebook (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images)

Der Fotograf, der eine Leserin der Bild-Zeitung abmahnte, weil sie einen Artikel bei Facebook geteilt hatte, ohne dass sein Name sichtbar war, hat die Abmahnung zurückgezogen. Das teilte Christian Solmecke, der Rechtsanwalt der Abgemahnten, Golem.de am 25. März 2015 mit. Anders als in anderen Medien berichtet, wurde noch kein Vergleich geschlossen.

Inhalt:
  1. Urheberrecht: Bild-Fotograf zieht Abmahnung zum Facebook-Button zurück
  2. Entwarnung oder neue Abmahnwelle?

Der Rechteinhaber verlange die Zahlung von 1.080 Euro. Solmecke vermutet, dass der Bild-Fotograf wohl auch aufgrund des großen Medienechos die Abmahnung zurückgezogen habe. Auch könnte es Druck vom Axel-Springer-Verlag gegeben haben.

Sandra Petersen, eine Sprecherin des Springer-Konzerns, sagte Golem.de: "In den aktuellen Regelungen mit unseren Fotografen ist die Social-Media-Nutzung explizit geklärt, hier wird die Erlaubnis für die Sharing-Funktion abgedeckt. Bild stellt die Inhalte in den sozialen Netzwerken damit so zur Verfügung, dass sie geteilt werden dürfen." Zu dem Einzelfall könne sich der Verlag "noch nicht konkret äußern".

Rechtsanwalt Carsten Ulbricht von der Kanzlei Bartsch Rechtsanwälte in Stuttgart, warnte vor Panik vor einer neuen Abmahnwelle, erklärte aber, dass die sozialen Medien das Internet zu einer "möglichen Urheberrechtsverletzungsmaschine" machten. "Jedenfalls die aktuelle Gesetzeslage bildet neu auftretende urheberrechtliche Fragen nur unzureichend ab." Auch wenn die Vorschaubilder-Rechtsprechung diese Lücken sinnvoll zu schließen versucht, erscheine der Reformbedarf "immer dringender".

Entwarnung oder neue Abmahnwelle? 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)
  2. (-40%) 23,99€
  3. 2,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

tsp 09. Apr 2015

Eben nicht, sonst bräuchte man gar keinen Standard ... außerdem geht es dabei eben nicht...

crazypsycho 02. Apr 2015

Selbst wenn man komplett Subway kaufen würde und dadurch Geschäftsführer ist, Gründer...

negecy 27. Mär 2015

Dieser Abmahnschwachsinn nervt einfach nur noch. Soll er doch einen besseren Vertrag mit...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1

In Teil 1 im Livestream zu Shadow of the Tomb Raider gibt es zahlreiche Grafik-Menüs, schöne Screenshots und Laras Start in die Apokalypse.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1 Video aufrufen
HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40: Es kann nur eines geben
HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40
Es kann nur eines geben

Nicht nur Lenovo baut gute Business-Notebooks, auch HP und Toshiba haben Produkte, die vergleichbar sind. Wir stellen je ein Modell der beiden Hersteller mit ähnlicher Hardware gegenüber: das eine leichter, das andere mit überlegenem Akku - ein knapper Gewinner nach Punkten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Portégé X20W-D-145 Toshiba stellt alte Hardware im flexiblen Chassis vor
  2. Tecra X40-E-10W Toshibas 14-Zoll-Thinkpad-Pendant kommt mit LTE
  3. Dell, HP, Lenovo AMDs Ryzen Pro Mobile landet in allen Business-Notebooks

Passwörter: Eine vernünftige Maßnahme gegen den IoT-Irrsinn
Passwörter
Eine vernünftige Maßnahme gegen den IoT-Irrsinn

Kalifornien verabschiedet ein Gesetz, das Standardpasswörter verbietet. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn es setzt beim größten Problem von IoT-Geräten an und ist leicht umsetzbar.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Retrogaming Maximal unnötige Minis
  2. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  3. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github

Xilinx-CEO Victor Peng im Interview: Wir sind überall
Xilinx-CEO Victor Peng im Interview
"Wir sind überall"

Programmierbare Schaltungen, kurz FPGAs, sind mehr als nur Werkzeuge, um Chips zu entwickeln: Im Interview spricht Xilinx-CEO Victor Peng über überholte Vorurteile, den Erfolg des Interposers, die 7-nm-Fertigung und darüber, dass nach dem Tape-out der Spaß erst beginnt.
Ein Interview von Marc Sauter

  1. Versal-FPGAs Xilinx macht Nvidia das AI-Geschäft streitig
  2. Project Everest Xilinx bringt ersten FPGA mit 7-nm-Technik

    •  /