Urban Pedelec: Viertes Cowboy E-Bike kommt auch als Cowgirl

Stärkerer Motor, verbessertes Cockpit und zusätzliche Rahmenvariante: Cowboy hat die neue Generation seiner E-Bikes vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Jetzt auch mit tieferem Einstieg - das Cowboy 4 ist in zwei Varianten erhältlich.
Jetzt auch mit tieferem Einstieg - das Cowboy 4 ist in zwei Varianten erhältlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die für 2021 angekündigten Modelle des belgischen Pedelec-Herstellers Cowboy bieten einige Neuerungen. So ist der Motor jetzt rund 50 Prozent stärker, was eine Unterstützung mit 250 Watt und 45 Newtonmetern ermöglicht. Außerdem ist eine Variante mit tieferem Einstieg erhältlich, die für Menschen ab 1,60 m Körpergröße konzipiert wurde.

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Auch das Cockpit wurde überarbeitet. Mit einem integrierten Verschlussmechanismus für Smartphone-Hüllen kann das Telefon an der Lenkermitte befestigt werden und wird drahtlos geladen. Die neuen Funktionen der Cowboy-App sollen so immer im Blick bleiben. Dazu gehören eine Rangliste, in der man sich mit anderen Cowboys und -girls vergleichen kann, sowie die Erfassung von Fitnessdaten. Auch der angekündigte Alarm für Luftreinheit für geplante Strecken ist jetzt integriert und kann alternative Routen vorschlagen.

Wie schon die Vorgängermodelle hat das Cowboy 4 einen abnehmbaren Akku mit 360 Wattstunden, der für rund 70 Kilometer Reichweite ausgelegt sein soll.

Das Rad ist noch einmal etwas schwerer geworden als die ersten drei Cowboys, es ist mit 18,9 kg und 19,2 kg je nach Rahmenvariante aber immer noch vergleichsweise leicht. Das von uns zuletzt getestete Serial 1 Rush/CTY wog fast 27 kg.

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Die Cowboys sind mit einem Gates-Riemen ausgestattet und haben keine Gangschaltung. Pannensichere Reifen, eine integrierte Beleuchtung mit Bremslicht und hydraulische Scheibenbremsen sind weitere Ausstattungsmerkmale - ebenso wie erstmals auch Schutzbleche. Diese mussten vorher separat gekauft werden. Dafür steigt der Preis auf fast 2.500 Euro.

Auf einer kurzen Probefahrt hinterließen die beiden neuen Modelle einen sehr guten Eindruck bei uns. Insbesondere bei Anstiegen macht sich die stärkere Motorisierung angenehm bemerkbar. In unserem Test im vergangenen Jahr hatten wir die mangelnde Eignung des Pedelecs für bergige Touren noch kritisiert. Wie schon beim Vorgänger ist die Kombination aus Hinterradmotor und Riemenantrieb absolut lautlos.

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Auch sonst fahren sich beide Räder sehr gut, die neue Rahmenvariante ermöglicht ein aufrechteres Sitzen, was durch den leicht gebogenen Lenker zu einer entspannteren Haltung führt. Der in Zusammenarbeit mit Selle Royal entwickelte Sattel ist sehr bequem. Die Smartphone-Halterung mit dem einfachen Klick-Mechanismus fanden wir außerordentlich praktisch. Die Idee, das Telefon während der Fahrt drahtlos zu laden, ist eine sinnvolle Innovation.

  • Die beiden Modelle sind noch immer schnörkellos dezent. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die neue Rahmengeometrie wird durch einen leicht gebogenen Lenker ergänzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Cowboy 4 mit Diamantrahmen ähnelt dem Vorgänger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rücklichter fungieren jetzt auch als Bremsleuchten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Klickverschluss lädt das Telefon während der Fahrt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die neuen App-Funktionen stehen auch den Vorgängermodellen zur Verfügung. (Bild: Cowboy)
Die beiden Modelle sind noch immer schnörkellos dezent. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Cowboy hat ein im Vergleich zum Konkurrenten Vanmoof dünneres Service-Netzwerk mit europaweit 63 Partnern. Das soll durch einen Vor-Ort-Service ausgeglichen werden, der sich über die App kontaktieren lässt. Auch ein Paket mit Diebstahlversicherung wird angeboten.

Die neuen Pedelec-Modelle von Cowboy können ab sofort in den Farbtönen Black, Khaki und Sand vorbestellt werden, die Auslieferung erfolgt voraussichtlich ab September 2021.

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