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Urban Games: Schaffhausener Studio kündigt Transport Fever 2 an

Das Schweizer Spieleentwicklerstudio Urban Games plant große Neuerungen für den zweiten Teil des Aufbauspiels Transport Fever. Bereits der erste Trailer zeigt erheblich komplexere Bahnhöfe, mehr Verkehr und offenbar eine neue Grafikengine, die die alte in den Schatten stellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Transport Fever 2 kommt Ende 2019.
Transport Fever 2 kommt Ende 2019. (Bild: Urban Games)

Urban Games hat den Nachfolger von Transport Fever angekündigt. Dabei bleibt das Game beim Spielprinzip des Vorgängers, verbessert es laut der Ankündigung aber deutlich. Wie gehabt geht es darum, ein Netz aus Eisenbahnen, Bussen, Schiffen und Flugzeugen aufzubauen und entsprechend einen Fahrzeugeinsatz zu planen. Die Anzahl der Fahrzeuge steigt von 120 auf 200 Stück. Als Neuerung werden die zentralen Anlaufpunkte für die Fahrzeuge wie Bahnhöfe und Flughäfen modular.

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Der Vorgänger bietet das auch schon, etwa durch Flughafen-Terminals, doch häufig müssen Bauten beim alten Spiel abgerissen werden werden. Im Straßenverkehr werden Einbahnstraßen hinzugefügt. Aus der Übersicht lässt sich allerdings nicht besonders viel herauslesen. Wer das Spiel kennt, wird aus dem Trailer einige Details entnehmen können, die das Spielen erleichtern dürften.

Einer der Kernpunkte des Spiels wird wohl auch weiterhin der Bahnverkehr sein. Es lässt sich erkennen, dass Transport Fever 2 erstmals Durchgangsgleise in Bahnhöfen unterstützt. Beim Vorgänger musste dafür ein Addon aus dem Steam-Workshop installiert werden, was einen recht hohen Ressourcenverbrauch mit sich brachte. Wichtig sind solche Durchgangsgleise vor allem für das Planen von Expresszügen, ohne dabei wertvolle Bahnsteige zu opfern.

Auch Frachtflugzeuge wird es dem Trailer zufolge in dem neuen Spiel geben. Bisher konnte Fracht nur über den See- oder Landweg transportiert werden. Außerdem steigt der Detailgrad an. In Städten ist deutlich mehr los, es gibt Ampelanlagen und die Grafik ist besser. Der Vorgänger ist allerdings auch schon fast drei Jahre alt.

  • Der Eingang eines Bahnhofes aus der Alpha-Version des Spiels. (Bild: Urban Games)
  • Auf den Straßen ist in Transport Fever 2 mehr los. (Bild: Urban Games)
  • Offenbar gibt es auch urlaubstaugliche Szenarien. (Bild: Urban Games)
  • Ein größerer Bahnhof mit einem Shinkansen und einem CRRC-Zug. (Bild: Urban Games)
  • Die Städte wirken modern. (Bild: Urban Games)
  • Auch auf dem Land gibt es mehr Details. (Bild: Urban Games)
  • Ein typisches US-Szenario. (Bild: Urban Games)
  • Frachtflugzeuge sind neu. (Bild: Urban Games)
  • Gut zu erkennen sind die Durchgangsgleise und eine Hosenträger-Weichenzusammenstellung. (Bild: Urban Games)
  • Ob hier ein See oder Meer zu sehen ist, ist nicht ganz klar. (Bild: Urban Games)
Der Eingang eines Bahnhofes aus der Alpha-Version des Spiels. (Bild: Urban Games)

Erkennbar ist zudem, dass Urban Games nicht gerade ein Spezialist bei der Animation von Menschen ist. Das hat sich in Transport Fever 2 zwar erheblich verbessert, allerdings nur basierend auf den schlechten Figurenanimationen des Vorgängers.

Transport Fever 2 ist das zweite Spiel, das auf das Erstlingswerk Train Fever des Schweizer Studios aus Schaffhausen aufbaut. Kann Urban Games den Zeitplan einhalten, wird das Spiel noch vor dem Jahresende 2019 erscheinen. Geplant ist das vierte Quartal mit einer Veröffentlichung auf Steam auf den Plattfornen Linux, MacOS und Windows.

Die Entwickler wollen in einem Blog regelmäßig über den Stand berichten. Das Schweizer Studio hat sich durch die Pflege des Vorgängers ausgezeichnet. So erschien Ende 2018 noch einmal ein Thank You Patch für Transport Fever, der vor allem die Konstruktion von Überwerfungsbauwerken vereinfachte und Wendezuggarnituren entsprechend ihrem Kontruktionszweck fahren ließ, sprich, die Garnituren wurden nicht mehr gedreht, wie dies bei lokbespannten Zügen noch der Fall ist. Stattdessen übernahm mit dem Patch der Steuerwagen die Führung.



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grumbazor 25. Apr 2019 / Themenstart

So wie wie in OpenTTD. In Transport Fever sind im Endeffekt nur Punkt zu Punkt...

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