Urban Air Mobility: Suzuki und Skydrive wollen Flugtaxis bauen
Suzuki hebt ab: Der japanische Konzern Suzuki will ab dem kommenden Jahr Flugtaxis bauen. Entwickelt wurde das Fluggerät von dem japanische Unternehmen Skydrive.
Das Fluggerät, das ebenfalls den Namen Skydrive hat, ist 13 x 13 Meter groß und 3 Meter hoch. Angetrieben wird es von zwölf Elektropropellern, die auf einem Gestell angebracht sind, ähnlich wie bei den Volocoptern. In dem senkrecht startenden Elektrofluggerät (Electric Vertical Take-off and Landing Aircraft, eVTOL) ist Platz für drei Personen: zwei Passagiere und eine, die es fliegt.
Auf der Luftfahrtausstellung in Paris stellte Skydrive eine überarbeitete Version seines eVTOL vor(öffnet im neuen Fenster) . Der Vorgänger war etwas kleiner und bot Platz für zwei Personen. Die Reichweite der neuen Version gibt Skydrive mit rund 15 Kilometern an. Die vorherige kam nur 5 bis 10 Kilometer weit.
Suzuki und Skydrive kooperieren
Gebaut werden sollen die Fluggeräte in einer Fabrik des Auto- und Motorradherstellers Suzuki, wie die Skydrive und Suzuki auf der Pariser Luftfahrtmesse ankündigten(öffnet im neuen Fenster) . Skydrive gründete dafür eine Tochtergesellschaft.
Urban Air Mobility (UAM) ist eine neue Form der Luftfahrt: Passagiere sollen mit Lufttaxis oder Taxidrohnen kürzere oder mittlere Strecken in der Stadt zurücklegen. Dadurch, dass ein Teil des Verkehrs in die Luft verlagert wird, sollen die Straßen weniger belastet werden.
Die Fluggeräte, die später ohne Pilot fliegen sollen, können auf einer relativ kleinen Fläche senkrecht starten und landen.

Skydrive wurde 2018 von ehemaligen Toyota-Mitarbeitern gegründet. 2020 stellte das Unternehmen das SD-03 vor, ein Flugauto für eine Person . Das Unternehmen plant, seine eVTOLs auf der Weltausstellung 2025 in Osaka einzusetzen.
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