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Upgrade von Windows 10: Windows 11 wird an Admins vorbei angeboten

Microsoft bietet Windows 11 auf mehr Unternehmensgeräten an. Das könnte auch für PCs gelten, die aus guten Gründen zentral verwaltet werden.
/ Oliver Nickel
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Bloß nicht der IT-Abteilung sagen, dass wir jetzt Windows 11 haben! (Bild: Pixabay.com)
Bloß nicht der IT-Abteilung sagen, dass wir jetzt Windows 11 haben! Bild: Pixabay.com

Microsoft will weitere User in Unternehmen zu einem Wechsel auf Windows 11 bewegen. Dazu wird das Unternehmen sogenannten unverwalteten Geräten das Update auf das OS anbieten, wenn sie mit Windows 11 hardwaretechnisch kompatibel sind. Das gilt zudem nur für Geräte, die mit Windows 10 Pro oder Pro Workstation laufen. Interessant: Microsoft hat eine eigene Vorstellung dazu, was unverwaltete (unmanaged), also nicht von den Unternehmen selbst kontrollierte Geräte sind.

Einige Admins sind nicht erfreut. Denn offenbar werden nur Geräte vom Updateangebot ausgeschlossen, die über Programme wie Microsoft Intune, den Configuration Manager, Windows Autopatch oder mit einem Drittanbieter-Management-Tool verwaltet werden.

Dabei kommen Fragen auf: Gelten beispielsweise mittels WSUS verwaltete Geräte als Managed Devices? "Bitte sagt mir, dass WSUS-Clients als Managed gelten. Denn wenn das nicht so ist, dann lasst ihr gerade die Hölle auf uns los" , schrieb ein User unter Microsofts Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) .

Windows 11 aus guten Gründen abgelehnt

Das Problem ist simpel: Wird das Upgrade auf Windows 11 von der zentralen Ebene, in diesem Fall Admins und IT-Teams, auf die Endkunden ausgeweitet, dann könnten in Unternehmen, die sich bisher gegen Windows 11 entschieden haben, diverse Probleme auftreten. Es könnte vermehrt zu Inkompatibilitäten oder Supportanfragen seitens der User kommen. Das kann im schlimmsten Fall viel Arbeitszeit und Geld kosten.

"Habt ihr euren verdammten Verstand verloren? Ihr definiert einfach Managed Devices neu und überlasst es gleichzeitig den Usern, ob sie ihre Geräte aktualisieren möchten? Was habe ich bitte verpasst?" , schrieb eine weitere Person unter Microsofts Blogpost, "Das wird hundertprozentig Downtimes und Kosten verursachen" , eine andere.

Möglicherweise müsste Microsoft also noch einmal für Klarheit sorgen.


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