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Der Meltdown auf einer Intel-CPU (Symbolbild)
Der Meltdown auf einer Intel-CPU (Symbolbild) (Bild: Marc Sauter/PC Games Hardware/Montage: Oliver Nickel)

Windows-Update macht einige Rechner unbenutzbar

Virenscanner greifen tief in den Kernel von Windows ein, um ihre Arbeit auszuführen. Aus diesem Grund müssen die Programme nach einer Richtlinie von Microsoft selbst bestätigen, dass sie mit den von dem Unternehmen eingeführten Änderungen zurechtkommen. Dazu muss der Registry-Eintrag "Key="HKEY_LOCAL_MACHINE" Subkey="SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\QualityCompat" Value="cadca5fe-87d3-4b96-b7fb-a231484277cc" Type="REG_DWORD" Data="0x00000000"" gesetzt werden.

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Sollten Nutzer gar keinen Virenscanner nutzen, was dank des integrierten Windows Defender recht unwahrscheinlich ist, müssen sie den Key ebenfalls selbständig setzen. Da dazu recht tief ins System eingegriffen wird, warnt Microsoft, dass nur erfahrene Nutzer die entsprechenden Schritte selbst durchführen sollten. Allerdings dürften diese wohl auch nicht in der Lage sein, Windows Defender selbst komplett zu entfernen, was sowieso nicht zu empfehlen ist.

Ist der Schlüssel nicht gesetzt, bekommen Nutzer gar keine Updates mehr - also auch in den kommenden Monaten und vollkommen unabhängig von Meltdown und Spectre. Eine Liste von Virenscannern zeigt den aktuellen Stand der Kompatibilität (Google Doc).

Microsoft hat in der Vergangenheit immer wieder Antivirenprogramme von Drittherstellern deaktiviert, wenn größere Updates eingespielt wurden. Nach einer Kartellbeschwerde von Kaspersky gab das Unternehmen diese Policy aber auf und kündigte an, künftig enger mit den Herstellern zusammenzuarbeiten.

Welche Probleme bereitet das Update?

Nicht nur Antivirenprodukte verursachen Probleme. Auf mehreren Rechnern in der Redaktion konnten wir nach der Installation der Patches Probleme feststellen, da der grundlegende Eingriff in das Speichermanagement in Zusammenarbeit mit dem Prozessor offenbar teilweise zu Inkompatibilitäten führt.

Auf einem Redaktionsrechner funktionierten Peripheriegeräte nicht mehr zuverlässig und Programme stürzten unvermittelt ab. Nach einem Rollback des Updates lief alles wieder problemlos. Eine dauerhaft befriedigende Lösung ist das aber natürlich nicht. Auf einem anderen Rechner hatten insbesondere Browser Probleme, wieder andere Rechner laufen mit den Updates ohne Probleme. Wer große und vor allem homogene Rechnerflotten verwaltet, sollte die Updates vorher an einem Gerät evaluieren.

Doch was genau hat Microsoft eigentlich gepatcht?

 Updates: Wie man Spectre und Meltdown loswirdWie Microsofts Meltdown-Patch funktioniert, ist geheim 

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Phantom 19. Jan 2018

Ja ich habe jetzt auch mein Gerät in der Liste gefunden. Gestern war es noch nicht da...

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Der Held vom... 19. Jan 2018

Wie hier schon mehrfach erwähnt, rein von der Leistung her lohnt es nicht. Anders sieht...

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Quantium40 19. Jan 2018

Ob die potentiellen Leistungseinbußen überhaupt ins Gewicht fallen, hängt schon jetzt...

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SolemSchicktLes... 19. Jan 2018

TL DR: Kann Meltdown Daten lesen, die nicht im Level 1 Data Cache der CPU liegen? Wenn ja...

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mehrfachgesperrt 17. Jan 2018

Netter und anschaulicher Vergleich. Danke dafür.

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