Updates für betagte Smartphones: Das iPhone 5s ist gut gealtert
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Ein Smartphone ist, wenn es nicht durch eine größere Beschädigung schon vorher das Zeitliche segnet, üblicherweise nach sechs, vielleicht acht Jahren komplett überholt. Apple hat im Januar 2026 aber noch einmal ein Update verteilt – auch für das iPhone 5s ( Test auf Golem von 2013) und das iPhone 6 sowie mehrere iPad-Varianten. Sie sollen so auch noch nach 2027 verwendbar bleiben.
Aber was bedeutet eigentlich "verwendbar" bei einem 13 Jahre alten Stück Hardware? Das wollten wir wissen. Also haben wir alle Schubladen in der Redaktion erfolglos durchwühlt und mussten am Ende 20 Euro investieren, um ein iPhone 5s zu organisieren, das damals bei Erscheinen mehr als 900 Euro (kaufkraftbereinigt) kostete. Dass gerade das Modell 5s als ältestes weiter unterstützt wird, ist leicht erklärt: Es war das erste iPhone mit 64-Bit-Architektur.
Wobei Apple in der Mitteilung zum Update(öffnet im neuen Fenster) auch erwähnt, dass für die besonders alten Geräte keine potenziellen Sicherheitslücken geschlossen werden, sondern ausschließlich Ergänzungen geliefert werden, um weiterhin die hauseigenen Dienste nutzen zu können. Für den vollen Funktionsumfang müsste also mindestens auf ein iPhone 11 von 2019 zurückgegriffen werden.
Viel zu klein und überraschend schnell
Das ist hier jedoch nicht von Bedeutung. Wir wollen schauen, was das iPhone von 2013 heute noch kann – und was gar nicht mehr geht. Immerhin sollte es bei Erscheinen noch drei weitere Jahre dauern, bis das erste Google Pixel auf den Markt kam, und die besten Notebooks damals liefen mit einem Intel Core-i-Prozessor der dritten Generation, weit entfernt von einer Kompatibilität mit Windows 11.
Wie weit das iPhone 5s auch sonst aus der Zeit gefallen ist, zeigt allein die Größe des ehemaligen Premiumgeräts. Auf 4 Zoll Bildschirmdiagonale tummeln sich gerade einmal 700.000 Pixel.
Hört sich wenig an, ist aber bei der völlig ungewohnten winzigen Größe in Ordnung. Die Pixeldichte des aktuellen iPhone 17 liegt nur 50 Prozent höher. Weitere Aspekte wie Helligkeit und Farbdarstellung können mit modernen OLED-Displays natürlich nicht mithalten.
Der Prozessor, der in unserem Test von 2013 einige Benchmarktools an ihre Schmerzgrenzen führte, lässt auch heute kaum Wünsche offen. Allerdings muss er nur mit einem acht Jahre alten Betriebssystem umgehen können und zunächst sind ausschließlich Apples eigene Apps installiert. Eine flüssige Bedienung darf man also erwarten und bekommt sie auch.
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