Update: Opendesk 1.10 erhöht Sicherheit und optimiert Zusammenarbeit
Das Zentrum für Digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung (Zendis) hat Version 1.10 der Open-Source-Office- und Kollaborationssoftware Opendesk veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Das Projekt wurde 2022 vom Bundesministerium des Innern gegründet und richtet sich an Behörden, die ihre digitale Arbeitsumgebung unabhängig von großen Anbietern wie Microsoft oder Google gestalten wollen.
Opendesk bündelt Dokumentenbearbeitung, Cloudspeicher, Groupware, Wiki und Projektmanagement in einer webbasierten Oberfläche.
Mit Version 1.10 konzentrieren sich die Entwickler nach auf Sicherheitsverbesserungen und praxisnahe Erweiterungen, die den Arbeitsalltag der Mitarbeiter erleichtern.
Verbesserte Verwaltung
Ein Schwerpunkt des Updates liegt auf der Verwaltung von Nutzerkonten und der Kommunikation innerhalb großer Organisationen. Das aktuelle Open-Xchange-Update bietet Administratoren mehr Flexibilität bei der Konfiguration der Systeme. So wurden die Dovecot-Einstellungen an bewährte Vorgehensweisen angepasst, was die Zuverlässigkeit der E-Mail-Verwaltung erhöht.
Gleichzeitig lassen sich Zwischenspeicher flexibler steuern und die Größe des Metacaches wird automatisch berechnet, so dass die Systemleistung optimiert und Speicherressourcen effizient genutzt werden. Sicherheitsoptionen wie SASL für Postfix können zudem bequem über Vorlagen verwaltet werden.
Des Weiteren lassen sich über einen standardmäßig aktiven LDAP-Import bestehende Konten aus anderen Systemen automatisch übernehmen, ohne neue Passwörter vergeben zu müssen.
Beim Ausloggen schließen sich über einen Back-Channel-Logout automatisch alle offenen Sitzungen in verbundenen Programmen, wodurch unbefugter Zugriff auf Dokumente oder Kalender verhindert wird. Administratoren können zudem genau festlegen, welche Mitarbeiter welche Dateien einsehen oder bearbeiten dürfen.
Zusätzlich erleichtern LDAP-basierte Gruppenpostfächer die Zusammenarbeit: E-Mails an eine Gruppenadresse werden mit der neuen Version automatisch an alle aktuellen Mitglieder verteilt, ohne dass manuelle Listen gepflegt werden müssen.
Projekte und Tabellen effizient verwalten
Auch die Arbeit mit Projekten wurde spürbar verbessert. Die Projektmanagement-Komponente Openproject liegt in Version 16.6 vor und soll deutlich schneller reagieren, insbesondere bei großen Projekten mit vielen Aufgaben und Unterprojekten. Neue Autocomplete-Funktionen unterstützen die Mitarbeiter außerdem dabei, Aufgaben und Projektpläne schneller anzulegen.
Berechnete Felder und hierarchische Strukturen sorgen zudem dafür, dass selbst komplexe Projektpläne übersichtlich dargestellt werden. Dadurch lassen sich Fortschritte leichter nachvollziehen.
In der Tabellenkalkulation, die auf Collabora 25.04.6 basiert, stehen zusätzliche Funktionen wie VSTACK, HSTACK und TEXTSPLIT zur Verfügung, mit denen Daten flexibler zusammengeführt, aufgeteilt und ausgewertet werden können. Gleichzeitig können PDFs direkt mit Kommentaren versehen werden, sodass Rückmeldungen innerhalb von Dokumenten gesammelt und unkompliziert weitergegeben werden können.
Benutzerdefinierte XML-Mappings erleichtern zudem die Integration von Tabellen und Dokumenten in bestehende Arbeitsabläufe, so dass Mitarbeiter Inhalte ohne Umwege in andere Systeme übernehmen können.
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