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Update für Alexa-Display im Hands on: Browser macht den Echo Show viel nützlicher

Wer den Echo Show der ersten Generation oder den Echo Spot besitzt, wird sich freuen. Alle Software-Neuerungen des neuen Echo Show kommen auch für das alte Modell. Vor allem mit Browser wird das Alexa-Gerät universeller nutzbar als bisher. Auch der Echo Spot erhält Verbesserungen.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Die Browser bringen dem alten Echo Show mehr Möglichkeiten.
Die Browser bringen dem alten Echo Show mehr Möglichkeiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Es war einer unserer Hauptkritikpunkte in unserem Test des Echo Show: der fehlende Browser. Diesen Nachteil gibt es nicht mehr. Amazon hat damit begonnen, ein Update für den Echo Show der ersten Generation zu verteilen, mit dem gleich zwei Browser auf das Gerät kommen. Damit ist erstmals in Deutschland das Konsumieren von Youtube-Videos auf einem Echo Show möglich. Auch der Alexa-Radiowecker Echo Spot erhält eine Aktualisierung, allerdings fehlt hier der Browser - vermutlich aufgrund des viel kleineren Displays. Dafür wird ein wesentlicher Kritikpunkt bei unserem Test des Echo Spot behoben - es kann auch ohne Sprachbefehl ein Alarm gestellt werden.

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Zudem wird der Echo Show nun universeller, weil das Alexa-Gerät zwei Browser erhält, Amazons Silk und Mozillas Firefox. Mit "Alexa, starte Silk" oder "Alexa, öffne Silk" erscheint der Amazon-Browser auf dem Display. Auf die gleiche Weise kann auch Firefox aufgerufen werden. Beide Browser können dann dazu verwendet werden, erstmals in Deutschland auf dem Echo Show Youtube-Inhalte abzuspielen. Dabei wird die mobile Version von Youtube geladen, die sich auf dem 7-Zoll-Display angenehm bedienen lässt. Beim ersten Ausprobieren reagieren beide Browser schnell, wir können uns zügig durch die Inhalte bewegen.

Nach Aufruf des Browsers muss dieser komplett über den Touchscreen bedient werden. Es ist nicht möglich, etwa die URL auf Zuruf anzusagen, die Webseiten müssen über die Bildschirmtastatur eingegeben werden. Befehle wie "Alexa, öffne Firefox mit Golem.de" werden nicht verstanden.

Befehle über das Display ausführen

Eine weitere entscheidende Neuerung ist die Möglichkeit, mehr Funktionen auch ohne Sprachbefehl über das Display ausführen zu können. Bisher konnten eigentlich nur Einstellungen für das Gerät vorgenommen werden, wie etwa die Displayhelligkeit zu verändern oder den Bitte-nicht-stören-Modus umzuschalten. Diese Funktionen stehen weiterhin zur Verfügung und sind nach wie vor erreichbar, indem mit dem Finger von oben in das Display gewischt wird.

Zu den Neuerungen zählen die drei Bereiche Wecker, Lampen und Routinen, die es auch auf dem Echo Spot gibt. Auf dem Echo Spot und dem Echo Show können wir nun auch über das Display einen neuen Alarm stellen - allerdings können wir uns dann nicht mit Musik wecken lassen. Ein Alarm muss also nicht mehr unbedingt mit Sprachbefehlen angelegt werden.

Praktische Lampensteuerung

Mit den Lampen- und Routinen-Funktionen könnne wir Smart-Home-Komponenten über das Display umschalten oder Alexa-Routinen aktivieren. Beides ist eine praktische Verbesserung für die Geräte, weil es immer mal Situationen gibt, in denen keine Sprachbefehle erwünscht sind, aber Smart-Home-Geräte darüber gesteuert werden sollen.

Die Lampensteuerung könnte noch etwas Feintuning vertragen. Denn leider zeigt die Lampenansicht nicht, ob eine Lampe ein- oder ausgeschaltet ist. Wenn wir also nicht sicher sind, ob die Lampe in einem anderen Raum ausgeschaltet ist, können wir das auf den Echo-Displaygeräten nicht erkennen.

Skype-Telefonie folgt später

Sowohl der Echo Show der ersten Generation als auch der Echo Spot werden die Skype-Telefonie erhalten. Diese Funktion soll mit einem späteren Update nachgereicht werden. Einen Termin hat Amazon dafür bislang nicht genannt. Bisher sind bereits Anrufe und Videotelefonate zu anderen Echo-Lautsprechern oder zur Alexa-App möglich.

Es ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, aber mit einem Display gewinnen Alexa-Geräte an Komfort. Manche Information lässt sich besser auf einem Display ablesen, als sie sich ansagen zu lassen. Dann ist es praktisch, kurz auf ein Display schauen zu können.

Der Echo Show der ersten Generation und der Echo Spot laufen nach dem Update mit der Software-Version 620525720. Das Update wird automatisch vorgenommen oder kann über die Einstellungen manuell angestoßen werden.

Alter Echo Show wird weiter verkauft

Seit heute liefert Amazon den neuen Echo Show mit 10-Zoll-Display aus. Das neue Modell soll neben einem größeren Display bessere Lautsprecher haben und enthält nun einen Smart-Home-Hub nach dem Zigbee-Standard. Damit können kompatible Smart-Home-Geräte gesteuert werden, ohne einen eigenen Hub betreiben zu müssen. Der neue Echo Show ist für 230 Euro zusammen mit einer Philips-Hue-Lampe verfügbar.

Der Echo Show der ersten Generation wird weiterhin zu einem reduzierten Preis angeboten, derzeit kostet er 160 Euro. Möglicherweise wird er künftig in Aktionen noch günstiger zu haben sein, erst diese Woche wurde er von Amazon an einem Tag an Prime-Kunden für 120 Euro verkauft.

Weitere Informationen zum Echo Show der ersten Generation und zum Echo Spot:



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southy 11. Okt 2018

Hallo, vielen Dank für das Feedback, aber das ist nicht das was ich will. Ich stehe...

Pecker 11. Okt 2018

Ich habe einige Amazongeräte und die werden echt über Jahre mit Aktualisierungen...

Michael H. 11. Okt 2018

Ich selber habe noch den Echo-Show der ersten Generation, welchen ich vor einer Weile zum...


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Resident Evil 2 Remake - Fazit

Sprechtext

Fazit

Bei Capcom haben sie derzeit in Sachen Horror ein monstermäßig gutes Händchen. Nach dem hervorragenden Resident Evil 7 ist auch das Remake des zweiten Serienteils geglückt. Das neue Resident Evil 2 fühlt sich nicht wie ein Remake an, sondern wie ein frisch programmiertes Spiel. Das schafft sogar das Kunststück, Fans des Originals zu fesseln und gleichzeitig Neulinge in den Bann von Raccoon City zu ziehen.

Natürlich wissen Kenner der Version von 1998 über die Rahmenhandlung und das Ende schon Bescheid. Dank der überarbeiteten Umgebungen und zusätzlicher Details bieten die Abenteuer von Leon und Claire dennoch wieder Spannung - mit dem zusätzlichen Reiz, die alte mit der überarbeiteten Fassung vergleichen zu können. Die geänderte Steuerung inklusive der Verteidigungsoptionen etwa mit dem Messer funktioniert wunderbar.

Vor allem aber ist die Mischung aus Action und Adventure inklusive der sehr fairen Rätsel gelungen. Auf Dauer haben uns nur die manchmal langen Laufwege gestört - vor allem, wenn wir nur wegen Platzmangel im Inventar ständig zwischen dem aktuellen Einsatzort und einem Sicherheitsraum pendeln mussten.

Grafik und Stimmung sorgen für mehr als nur gepflegtes Denken, Kämpfen und Gruseln. Dazu kommen übrigens auch einige Ekelanimationen, wegen denen Minderjährige und empfindliche Naturen lieber einen Bogen um Resident Evil 2 machen sollten. Alle anderen sollten sich dieses rundum gelungene Remake nicht entgehen lassen.

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