Update: Anno 117 bringt Crossplay zurück

Rund drei Wochen nach der Veröffentlichung von Anno 117 hat Ubisoft Mainz die Details des ersten größeren Updates für das Aufbauspiel vorgestellt. Der Patch 1.3 soll Mitte Dezember 2025 auf allen Plattformen erscheinen und eine ganze Reihe dringend erwarteter Korrekturen bringen.
Im Mittelpunkt stehen Stabilität und Performance: Mehrere Ursachen für Abstürze werden ausgeschlossen, dazu kommen Optimierungen für Situationen, in denen viele Schiffe oder Landtruppen gleichzeitig unterwegs sind oder feindliche Ereignisse die Simulation belasten.
Auch Desynchronisationen und Verbindungsprobleme im Mehrspielermodus sollen spürbar reduziert werden.
Darüber hinaus behebt das Update einige spielrelevante Fehler. So konnte es bislang vorkommen, dass Bedürfnisse wie Bier oder Garum erfüllt wurden, obwohl die entsprechende Forschung noch nicht abgeschlossen war. Auch Blaupausen für Landschaftselemente wie Flüsse, Berge oder Sümpfe sollen künftig zuverlässig funktionieren.
Crossplay kommt zurück
Kosmetische Mängel wie fehlende Spielerabzeichen auf Segeln werden ebenfalls korrigiert. Zudem wird das Gottheiten-Feature wieder vollständig greifen: Unter bestimmten Umständen verschwanden Figuren wie Ceres, Mars oder Neptun, wenn die Ruhmeshalle deaktiviert wurde.
Wichtig für die Community ist außerdem die sofortige Rückkehr des Crossplay zwischen Windows-PC und Playstation 5. Für die Xbox Series X/S wird die Funktion zeitgleich mit dem Patch freigeschaltet, sobald Version 1.3 auch dort ausgerollt ist. Die vollständigen Patch Notes wollen die Entwickler demnächst veröffentlichen.
Begleitet wird das Update von zwei Streams, in denen Teams aus Mainz Einblicke in die Arbeit an Anno 117 geben. Am 3. Dezember sprechen die Entwickler über Inhalte und Prioritäten ihres ersten großen Patches, am 10. Dezember folgt ein ausführlicher Blick auf die Klangwelt des Spiels.
Beide Übertragungen beginnen um 17 Uhr; Details sind im Blog(öffnet im neuen Fenster) zu finden. Damit zeichnet sich ab, dass Ubisoft Mainz nicht nur auf Kritik aus der Community reagiert, sondern die Weiterentwicklung des Spiels auch transparent begleiten möchte.



