Abo
  • IT-Karriere:

Unzuverlässige Surfaces: Microsoft widerspricht Consumer Reports

Microsoft widerspricht dem US-Verbrauchermagazin Consumer Reports, das der Surface-Reihe statistisch signifikante Qualitätsmängel bescheinigt hat. Der Hersteller selbst kommt auf eine geringere Ausfallrate.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Surface Laptop gehört zu den Geräten, die Consumer Report nicht mehr empfiehlt.
Der Surface Laptop gehört zu den Geräten, die Consumer Report nicht mehr empfiehlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Microsoft hat in einem Blogbeitrag auf einen Bericht des US-Verbrauchermagazins Consumer Reports (CR) reagiert. In dem Bericht erklärt Consumer Reports, dass es den Surface-Geräten aufgrund einer hohen Anzahl an Berichten zu Qualitätsmängeln das Prädikat "empfehlenswert" entzogen habe. Microsoft widerspricht dieser Darstellung.

Microsoft kommt auf niedrigere Ausfallraten

Stellenmarkt
  1. ABUS Security Center GmbH & Co. KG, Affing
  2. CeramTec GmbH, Plochingen bei Stuttgart, Marktredwitz bei Bayreuth

Consumer Reports erläutert, dass 25 Prozent der Nutzer am Ende des zweiten Jahres Probleme mit ihrem Surface hätten. Zu den betroffenen Geräten zählt Consumer Reports unter anderem das Surface Pro, das Surface Book und den Surface Laptop. Das Ergebnis der Datenerhebung ist CR zufolge statistisch signifikant.

Microsoft zufolge soll die berechnete und tatsächliche Rückläuferquote für das Surface Pro 4 und das Surface Book bei weit unter 25 Prozent liegen - eine genaue Zahl gibt der Hersteller nicht an. Andere Qualitätsindikatoren wie beispielsweise Vorfälle pro Gerät (incidents per unit, IPU) lägen bei einem Rekordtief von unter einem Prozent.

Einer von Microsoft in Auftrag gegebenen Kundenumfrage zufolge sollen zudem 98 Prozent der Käufer eines Surface 4 Pro und eines Surface Books zufrieden mit ihrem Gerät sein. Die Umfrage wurde von Ipsos durchgeführt.

Hauptsächlich Software-Probleme gemeldet

Die von den Nutzern berichteten Probleme betreffen den Start der Geräte, Abstürze sowie schlecht reagierende Touchscreens. Solche Probleme könnten allerdings auch mit der Software zusammenhängen; von eindeutigen Hardwareproblemen wie defekten Tastaturen, Rissen im Gehäuse oder Ähnlichem schreibt CR in seinem Artikel nichts.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 189€
  2. 119€
  3. 149,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

artskuz 27. Nov 2017

Wir haben hier ein massives Problem mit dem Surface Pro 4. Ich hab es mal gefilmt: Krass...

Baron Münchhausen. 15. Aug 2017

Das ist exakt eins der Probleme. Man hat den Eindruck die Entwickler sind schlampig, faul...

Evron 15. Aug 2017

Oder einfach den falschen Studentenjob... Ich habe als Student 15¤ pro Std verdient.

Evron 15. Aug 2017

Wenn das Gerät nach einen Reset wieder läuft, dann ist das kein Hardwareproblem. Das...

Peter Brülls 15. Aug 2017

Zumindest auf Einzelfallbasis. Es ist einfach ökonomischer defekte&#8220...


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Teamviewer: Ein schwäbisches Digitalwunder
Teamviewer
Ein schwäbisches Digitalwunder

Team wer? Eine schwäbische Softwarefirma hilft weltweit, per Fernzugriff Computer zu reparieren. Nun geht Teamviewer an die Börse - mit einer Milliardenbewertung.
Ein Bericht von Lisa Hegemann

  1. Fernwartungssoftware Permiras Teamviewer erhofft sich 5 Milliarden Euro Bewertung

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /