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Unzufrieden mit The Flash: Michael Shannon fühlte sich wie eine Action-Figur

Michael Shannon hat General Zod in Man of Steel gespielt – und spielt ihn nun in The Flash. Aber diesmal mag er seine Rolle nicht.
/ Peter Osteried
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(C) Warner Bros. (Bild: Warner Bros.)
(C) Warner Bros. Bild: Warner Bros.

Michael Shannon nimmt kein Blatt vor den Mund. Pünktlich zum Start von The Flash am 15. Juni hat er sich dazu geäußert(öffnet im neuen Fenster) , wie er seine Rolle in dem Film sieht. Michael Shannon spielte den kryptonischen General Zod in Man of Steel(öffnet im neuen Fenster) , in dem er versuchte, die Menschheit auszulöschen und von Superman aufgehalten wurde.

Da The Flash das Multiversum nutzt, spielt der Film auf einer anderen Erde, in der es keinen Superman gibt, General Zod aber dennoch zur Erde kommt. "Ja, ich will nicht lügen. Besonders befriedigend war die Rolle für mich als Schauspieler nicht," sagte Shannon zu The Collider.

Diese Multiversum-Filme seien geradewegs so, als spiele jemand mit Action-Figuren. "So in der Richtung: Du stehst hier, du stehst da, und jetzt kämpfe. Eine tiefgehende Charakterstudie erlaubt das natürlich nicht. Und ich habe ehrlich das Gefühl, dass es die bei Man of Steel gab." Man of Steel sei eine elegante und tiefsinnige Geschichte gewesen. "The Flash ist das sicherlich auch, aber nicht im Hinblick auf Zod. Ich bin im Grunde nur dafür da, eine Herausforderung für den Helden zu bieten."

Shannons Tenor im Interview: Er findet den Film nicht schlecht, hatte aber das Gefühl etwas zu wiederholen, das er vor zehn Jahren schon bei Man of Steel gemacht hatte. Er hätte sich gewünscht, dass seine Figur Zod noch ein paar neue Aspekte bekommt.

Als Schurke funktioniert Zod aber gut, wenngleich die Figur eher eindimensional angelegt ist. Denn Zod ist nicht das Hauptproblem von Flash; es ist, das Multiversum selbst zu retten. Der Film hätte mit dem Multiversums-Aspekt natürlich die Möglichkeit geboten, Zod ganz anders darzustellen. Jedoch wollte man eine alternative Version des großen Finales von Man of Steel zeigen – und das hätte weniger Wirkung besessen, wenn Zod nicht mehr als Zod zu erkennen gewesen wäre.

Ab morgen (15. Juni) könnt ihr euch im Kino selbst davon überzeugen, wie gut oder schlecht Zod nun wirklich ist.


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