Können Teslas wirklich schwimmen?

So twitterte Musk im Juni 2016 als Reaktion auf das Video eines Tesla-Fahrers, der ein Model S durch einen überfluteten Tunnel in Kasachstan gesteuert hatte: "Wir können das definitiv nicht empfehlen, aber das Model S schwimmt gut genug, um es kurzzeitig in ein Boot zu verwandeln. Der Antrieb erfolgt durch die Drehung der Räder." Antrieb und Batterie seien abgedichtet, ergänzte Musk.

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Nicht ganz so ernst gemeint ist allerdings der "Tauch-Modus", der im Menü des Model S aufgerufen werden kann. In den Einstellungen hatten Programmierer ein Easter Egg versteckt, das aus dem Model S einen Lotus Esprit aus dem James-Bond-Film Der Spion, der mich liebte machte. Allerdings nur virtuell.

Wasser schwappt bis auf die Fronthaube

Nach den jüngsten Überschwemmungen in der chinesischen Provinz Henan zeigten hingegen im Internet veröffentlichte Videos, wie verschiedene Teslas durch überflutete Straßen steuern. In einem der Videos schwappt die Bugwelle der Wassermassen bis auf die Fronthaube. In einem anderen Video ist zu sehen, wie ein Tesla tatsächlich schwimmend durch sein rotierendes Hinterrad angetrieben wird.

Darüber hinaus zeigt Tesla in einem Werbevideo der Autofabrik in Schanghai, wie ein Model Y bei der Qualitätskontrolle durch ein Bassin mit einer Wassertiefe von gut 40 cm fährt. Auf Anfrage von Golem.de, bis zu welcher Höhe seine Modelle sicher durch Hochwasser fahren können, hat Tesla bislang nicht beantwortet.

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Was bei Hochwasser aber unabhängig von der Antriebsart zutrifft: Beim Versuch, sein Auto in Sicherheit zu bringen, sollte nicht das Leben riskiert werden. Einem Medienbericht zufolge starb eine 18-Jährige an der Ahr, weil sie ein Auto aus der Garage fahren wollte. Ein Winzer konnte nach eigenen Angaben nur von seiner Freundin davon abgehalten werden, in die Flut zu springen, um sein Auto zu retten. Fällt im Wasser der Antrieb plötzlich aus, bringt man sich nur zusätzlich in Gefahr.

Nachtrag vom 28. Juli 2021, 10:15 Uhr

Ein Sprecher von Tesla verwies auf Anfrage von Golem.de auf entsprechende Hinweise im Notfallhandbuch (PDF) für das Model 3. Darin heißt es: "Behandeln Sie ein in Wasser eingetauchtes Model 3 wie jedes andere in Wasser eingetauchte Fahrzeug. Bei Model 3 geht von der Karosserie auch unter Wasser keine erhöhte Stromschlaggefahr aus." Generelle Angaben zur Wattiefe der Autos sind dem Sprecher bislang nicht bekannt. Hinweis: Golem.de hat weitere Hersteller nach der Hochwassertauglichkeit ihrer Elektroautos angefragt. Sollten diese die Fragen noch beantworten, werden wir den Artikel entsprechend ergänzen.

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 Keine Stromschläge für Insassen zu befürchten
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derdiedas 08. Aug 2021 / Themenstart

Gar nichts ist dafür ausgelegt! Ja bei meinem Geländewagen steht 70cm Wattiefe (nach...

ManKetnas 30. Jul 2021 / Themenstart

Tesla von zum Beispiel 2015 haben Xenon Scheinwerfer, die Hochspannung wird aber meines...

Poolk 30. Jul 2021 / Themenstart

Das ist bei 12V völlig egal. (!) Das einzig problematische ist z.B das Steuergerät. Aber...

berritorre 29. Jul 2021 / Themenstart

Jaja, die Wunder-Audis... Es ist echt spannend, wie viele Leute es riskieren ins...

derdiedas 29. Jul 2021 / Themenstart

Naaa ja, hat der Fluss grobes Geröll dann wird auch das teuer. Denn normale Autos sind...

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