Häufig keine Reaktion auf Hilfsangebote

So haben etliche Helfer im Gespräch mit Golem.de berichtet, dass sie keine Reaktion auf ihre Hilfsangebote erhalten hätten. Eine Erfahrung, die wir ebenfalls bestätigen können. Was aus Sicht der Betroffenen auch nachvollziehbar ist. Denn meist bringt es ihnen wenig, wenn nur eine einzelne Person zu Hilfe kommt. So forderte ein Winzer gleich acht Helfer für Laubarbeiten im Weinberg an, von denen dann immerhin sechs den Einsatz antreten konnten.

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Darüber hinaus dürfte vielen Betroffenen die Zeit und Muße fehlen, auf dem Smartphone ständig die neuen Angebote zu überprüfen. Zwar gibt es die Möglichkeit, die Anzeigen nach zahlreichen Kategorien zu filtern. Man kann jedoch keine automatischen Suchabfragen eingeben, über die man dann per E-Mail bei neuen Angeboten informiert wird.

Priorisierung nicht immer möglich

Was sich ebenfalls als problematisch herausgestellt hat: Während die Organisatoren von Helfer-Shuttle die Anfragen auch nach Dringlichkeit und Bedürftigkeit priorisieren, fällt diese Kontrolle bei Ahrhelp.com oder Facebook weg. So kann es sein, dass manche Häuser schon komplett von Schlamm, Putz und Estrich befreit sind, während in anderen Fällen noch der Keller verschlammt ist. Das betrifft vor allem ältere, alleinstehende Menschen, die überhaupt nicht die Fähigkeit besitzen, sich auf digitalem Wege Hilfe zu organisieren.

Was unserer Einschätzung nach bei den privat organisierten Hilfseinsätzen zu kurz kommt, ist der Eigenschutz der Helfer selbst. Das betrifft vor allem Fälle, in denen verschlammte Keller ausgeräumt wurden, in denen Öltanks ausgelaufen waren. Das war sehr häufig der Fall und hätte den Schutz vor Dämpfen und direktem Hautkontakt nötig gemacht.

Bessere Infos zum Eigenschutz erforderlich

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Anders als professionelle und freiwillige Helfer von Feuerwehr und THW verfügen die privaten Hilfskräfte in der Regel nicht über eine Persönliche Schutzausrüstung (PSA). Zudem dürfte bei den privaten Einsätzen nicht die Schadstoffbelastung in den schlecht belüfteten Kellern gemessen werden. So wurde im Helfercamp erzählt, dass manche Personen stundenlang in Gummistiefeln standen, die längst mit Öl vollgelaufen waren.

Was, wenn wir einfach die Welt retten?: Handeln in der Klimakrise

Hier stellt sich die Frage, ob die Helfer über die genannten Webseiten nicht besser über den Eigenschutz informiert werden sollten. Zwar wird in den FAQ empfohlen, sich für Arbeiten mit Stemmhammer oder Schlagbohrer mit Gehörschutz und FFP3-Maske zu versorgen. Doch für den Umgang mit ausgelaufenem Öl oder anderen Schadstoffen gibt es keine Hinweise.

Dabei sollte einem die eigene Gesundheit schon eine gewisse Mindestausrüstung wert sein.

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 Unwetter an der Ahr: Wie digitale Werkzeuge den Fluthelfern helfenOffizielle Handreichungen fehlen 
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