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Eine Zeitschleife, ein Paradoxon, eine Zombie-Apokalypse

7. ARQ (2016)

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Und täglich grüßt die Zeitschleife - ein in der Science-Fiction beliebtes Thema, das in ARQ recht effektiv umgesetzt wird. Hier sind ein Mann und eine Frau in einem Labor in einer Zeitschleife gefangen, die alle drei Stunden und 15 Minuten von Neuem beginnt.

Grund hierfür ist anscheinend eine neue Energiequelle, die die Menschheit retten könnte, die aber auch von maskierten Männern gewollt wird, gegen die die Zeitschleifengefangenen kämpfen müssen. Wie bei dieser Art von Film üblich, gibt es einige Wendungen und Überraschungen, die mit den Wiederholungen zu tun haben. Die eine oder andere Logikschwäche mag auch vorhanden sein, ist aber Stoffen wie diesen im Grunde inhärent.

6. THE CLOVERFIELD PARADOX (2018)

Auf der Erde werden die Energiereserven knapp. Mit Hilfe eines Teilchenbeschleunigers, der Shepard genannt wird, will man von einer Raumstation aus eine unerschöpfliche Energiequelle erschaffen. Die Zeit drängt, denn die Länder der Erde stehen kurz vorm Krieg.

Das Experiment wird gestartet, doch es verläuft nicht wie geplant. An Bord der Cloverfield Station ist nichts mehr, wie es sein soll, die Realität selbst scheint zerrissen worden zu sein - und die Auswirkungen sind auch auf der Erde zu spüren.

Der Film hängt nur lose mit den beiden Cloverfield-Vorgängern zusammen. Allerdings bietet die in der Zukunft spielende Geschichte eine Erklärung für das, was in Cloverfield und 10 Cloverfield Lane passiert ist. Das ist clever gemacht und wird frühzeitig von einem Wissenschaftler erklärt - in Form einer Fernsehsendung, in welcher der von Donal Logue gespielte Mann sein Buch vorstellt.

Man kann den Film losgelöst von den anderen sehen, da er in sich stimmig ist. Das funktioniert auch deswegen gut, weil der Film mit seiner Paranoia-Stimmung an Bord der Raumstation durchaus Spannung erzeugen kann.

Das Verdrehen der Realität, das Ändern dessen, was man als bekannt voraussetzt, das Gefühl der Bedrohung, das erinnert in gewisser Weise an Event Horizon - aber nein, in eine Höllendimension dringt die Station nicht vor.

Die Auflösung ist weit interessanter, zumal manche Szenen, wie die mit Volkovs "Problemen", an Horrorfilme erinnern, in denen Menschen Monstren werden. Auch Reminiszenzen an Alien sind vorhanden, nur dass in dieser Station kein Außerirdischer umgeht.

The Cloverfield Paradox [Blu-ray]

5. CARGO (2017)

Der australische Horrorfilm Cargo basiert auf dem gleichnamigen Kurzfilm, mit dem die Macher Interesse, aber auch Geld auftreiben konnten, um das Ganze abendfüllend zu machen. Man merkt dem Film an, dass die Geschichte eigentlich für ein kürzeres Format gedacht war, denn wirklich viel passiert nicht.

Punkten kann der Film aber mit einer faszinierenden Idee: Was, wenn die Traditionen und die Lebenskultur eingeborener Stämme im Angesicht einer Apokalypse das Einzige sind, was der Menschheit einen Neuanfang erlaubt?

Das ist ein interessantes Thema, das der Film eher en passant abhandelt. Das ist sehr sympathisch, da dem Zuschauer die Möglichkeit gegeben wird, sich eigene Gedanken zu machen. Gerade damit, aber auch mit der isolierten Umgebung überzeugt der Film.

Die Story des Films ist, dass in Australien eine tödliche Seuche grassiert, die jeden Infizierten innerhalb von 48 Stunden in eine zombieähnliche Kreatur verwandelt. Nachdem der Protagonist Andy bereits seine Frau verloren hat, wird auch er infiziert. Allerdings muss er sich um sein Baby Rose kümmern, weswegen er in der Zeit, die ihm bleibt, nach jemandem sucht, der für ihn seine Tochter beschützen und großziehen kann.

Für die Hauptrolle konnte das Cargo-Team Martin Freeman gewinnen, der zwar nicht der typische Leading Man für einen Stoff wie diesen ist, aber gerade deswegen eine Form von Realismus einbringt. Denn Schauspieler wie Figur verhalten sich in diesem Land wie ein Fisch auf dem Trockenen.

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Freeman ist einer der Pluspunkte von Cargo. Es gibt auch andere. Was diesen Film vom Gros üblicher Zombiefilme abhebt, ist der Umstand, dass er mehr wie ein Drama funktioniert. Die Kreaturen tauchen nur selten auf. Gefährlicher als sie sind die Menschen, die noch leben. Auch das ist zwar nichts komplett Neues, dennoch zieht der Film daraus viel dramatisches Potenzial.

Er ist, wenn man so will, die realistische Variante dessen, was bei einer Zombie-Apokalypse wohl passieren würde.

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Sil53r Surf3r 27. Dez 2020 / Themenstart

Kein Wunder. Die Vorlage ist von Stephen King. Diesem Autor, der sich morgens beim...

up.whatever 27. Dez 2020 / Themenstart

Sorry, aber der Satz ist Blödsinn. "Auslöschung" ist ein mittelmäßiger Film in einem...

Sil53r Surf3r 27. Dez 2020 / Themenstart

Naja, nicht jeder hat das Talent, unterhaltsame Filme zu drehen. Viele schaffen es ja...

alextst 26. Dez 2020 / Themenstart

... obwohl ich viele Filme schaue. Coole Zusammenfassung. Ist übrigens der erste Golem...

Sil53r Surf3r 26. Dez 2020 / Themenstart

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