Unu Scooter: Verfügbarkeit und Fazit

Der Unu Scooter kostet beim Hersteller mit einem 3.000-Watt-Motor 3.300 Euro, die 4.000-Watt-Version ist für 4.000 Euro zu haben. Beide Modelle werden mit einem Akku geliefert, ein weiterer kostet 800 Euro extra. Der Roller wird an die Tür geliefert, die Lieferzeit gibt Unu mit drei bis acht Wochen an. Auf Wunsch kann beim Onlinekauf auch direkt eine Versicherung mit entsprechendem Kennzeichen abgeschlossen werden.

Fazit

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Der Unu Scooter ist ein widersprüchliches Gefährt. Das liegt unter anderem an der Mischung aus tollem Fahrgefühl und umständlichem Akkumanagement, einfacher Bedienung und zahlreichen fehlenden und eigentlich in dieser Preisklasse üblichen Funktionen sowie großem Stauraum und fehlender App-Anbindung.

Uns gefällt, wie schnell und gleichzeitig angenehm der Unu beschleunigt; gleichzeitig stört es uns, dass wir die Akkus manuell tauschen müssen und dafür anhalten und absteigen müssen. Die Akkuanzeige bringt uns nur wenig, da sie beim Fahren keine Prozente anzeigt und es vor allem nirgends eine Angabe zur Restreichweite gibt.

Dank des geringen Gewichts und dem damit verbundenen guten Steuergefühls lässt sich der Unu toll in der Stadt fahren. Mit knapp 40 Kilometern ist die Reichweite pro Akku aber eher am unteren Ende des akzeptablen Bereichs - der Elmoto Loop schaffte bei uns mit einem ähnlich kompakten Akku eine Reichweite von 75 Kilometern. Positiv hervorzuheben ist der große Stauraum des Unu.

  • Die Unterschiede zum ersten Modell von Unu sind deutlich: Das alte Modell hatte ein etwas altmodischeres Design. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Akku des aktuellen Unu Scooters lässt sich bequem in einer Ladestation aufladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ladestand wird über einen LED-Ring angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Unu Scooter hat keine nennenswerten Ecken oder Kanten, das Design ist insgesamt sehr rund. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ermöglicht mit einer vollen Ladung eine Reichweite von 40 Kilometern - das ist nicht allzu viel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Spiegel sind an einer ausreichend langen Halterung angebracht und ermöglichen einen guten Blick nach hinten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fußrasten sind ausklappbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Display werden unter anderem der Akkustand und die Geschwindigkeit angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter die Sitzbank des Unu passen zwei Akkus, zusätzlich gibt es ein großes Staufach. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Praktisch finden wir auch die eingebauten Taschen unter der Sitzbank. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Unu Scooter ist ein relativ leichtes Elektro-Moped mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Unu Scooter lässt sich dank guter Motorleistung zügig fahren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Unu Scooter lässt sich dank guter Motorleistung zügig fahren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Angesichts des Preises des Unu Scooters vermissen wir auch zahlreiche Funktionen, die wir bei anderen Herstellern für weniger Geld bekommen. So hat der Unu keine Alarmanlage und lässt sich nicht tracken wie etwa die Roller von Niu (auch die günstigen Modelle). Auch einen Tempomaten gibt es nicht, den wir bei anderen Rollern sehr gerne auf Straßen mit wenigen Ampeln oder in 30er-Zonen verwenden.

Dass Unu zwei Jahre nach der Ankündigung seines zweiten Modells die versprochene App immer noch nicht veröffentlicht hat, ist keine Glanzleistung. Vor allen Dingen auch vor dem Hintergrund, dass der Unu Scooter diesbezüglich starke Konkurrenz aus China hat. Ende 2021 soll es so weit sein, eine Alarmanlage und eine Reichweitenanzeige soll es dann aber immer noch nicht geben.

Für 3.300 Euro gibt es bei anderen Herstellern vergleichbar leistungsfähige Roller mit besserer Ausstattung - neben Niu sei auch Horwin genannt. Das 4.000-Watt-Modell des Unu hingegen hat aufgrund der Motorstärke nicht so viel Konkurrenz; angesichts der schlechten Ausstattung hätten wir aber auch dort Bedenken, 4.000 Euro auszugeben. Ein MQi GT von Niu oder ein Howrin EK1 haben zwar weniger Motorleistung, die zusätzlichen Funktionen wiegen für uns die etwas weniger spritzige Beschleunigung allerdings auf.

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 Zügige, aber angenehme Beschleunigung
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Korbeyn 07. Sep 2021 / Themenstart

Manch einer kauft Dinge nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und nicht nach Fahrspa...

AntonZietz 05. Sep 2021 / Themenstart

Niu hat ja viele Modelle, technisch direkt vergleichbar ist der Niu MQi+: - billiger...

T2FZ3 31. Aug 2021 / Themenstart

Hm... also ich muss sofort denken, der typische Schrott aus Deutschland. Zwar könnte der...

Kadjus 31. Aug 2021 / Themenstart

Ich bin eine Zeit lang 400er Roller gefahren. Der fährt 140. Selbst wenn man schon mit...

che (Golem.de) 31. Aug 2021 / Themenstart

Stimmt natürlich, danke!

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