Goritaire, This Ain't even Poker, Silt und Sea Fantasy
Goritaire: Für Sammelkarten-Kenner
In Solitärkartenspielen legt man Karten so auf, dass möglichst alle verwendet werden. Die Gorilla-Variante davon ist gleichzeitig simpler und ganz schön knifflig: Hier gibt es nur Bananen- und Affenkarten, das Ziel ist, in der untersten Reihe des Spielfelds acht der Menschenaffen nebeneinander auf den Tisch zu bekommen.
Weil jeder der abgelegten Primaten aber pro Spielrunde eine Banane verdrückt, muss auch der Nahrungsmittelvorrat im Auge behalten werden.
Goritaire(öffnet im neuen Fenster) ist ein cleveres Kartenspiel und kniffliger, als man zu Beginn annimmt. Neben dem normalen Spielmodus bringen Varianten mit verschiedenen Zusatzaufgaben Abwechslung. Wer an der kostenlosen Demo Gefallen findet, kann per Einmalzahlung das ganze Spiel freischalten.
Erhältlich für Android ab 6.0(öffnet im neuen Fenster) und iOS ab 13.0(öffnet im neuen Fenster); rund 5 Euro.
This Ain't Even Poker, Ya Joker: Kein Pokerface nötig
Ein digitales Kartenspiel mit Poker-Ästhetik hat in den vergangenen Jahren die Welt erobert: Balatro war ein Megaseller und Phänomen. Trotz oberflächlicher Ähnlichkeit ist This Ain't Even Poker, Ya Joker(öffnet im neuen Fenster) aber etwas ganz anderes, und zwar ein originelles Clicker- oder Idler-Game.
Spielziel ist, eine Milliarde Punkte zu erreichen, und zwar durch das Aufdecken von Pokerkarten. Anfangs geschieht das noch mühsam manuell, mit den ersten verdienten Punkten kauft man sich aber rasch Automatisierung und neue Kartendecks dazu.
Der Reiz liegt nicht nur in der Freude an immer schneller anwachsenden Zahlen, sondern wie in Balatro im Optimieren der jeweiligen Kartendecks: Durch "Expeditionen" lassen sich die Chancen auf hohe Poker-Kombis bedeutend erhöhen. Leider gibt es keine Demoversion, der Kauf lohnt sich aber.
Erhältlich für Android ab 6.0(öffnet im neuen Fenster) und iOS ab 13.0(öffnet im neuen Fenster); rund 6 Euro.
Silt: Durch die Dunkelheit
Sogenannte Cinematic Platformer wie Limbo oder Inside verbinden eine meist ohne Worte erzählte dramatische Geschichte mit Geschicklichkeits- und Puzzle-Einlagen. Auch Silt darf sich in diese Reihe stellen, auch wenn es hier als kleiner Taucher in den finsteren Ozean geht.
In den schwarz-weiß-monochromen Unterwasserwelten lauern viele Gefahren, zum Glück haben wir eine besondere Fähigkeit: Per Knopfdruck dürfen wir die Kontrolle über andere Meereswesen wie Piranhas oder Zitteraale und deren spezielle Fähigkeiten übernehmen.
Silt erschien vor einigen Jahren bereits für PC und Konsolen, auch auf den kleinen Bildschirmen von Handy und Tablet macht das hübsche, aber düstere Abenteuer eine prima Figur.
Kein Spiel für die Bushaltestelle, sondern eher für den verregneten Sonntagnachmittag. Kopfhörer sind wegen der tollen Unterwasseratmosphäre empfehlenswert. Kostenlos anspielen, per Einmalkauf komplett.
Erhältlich für Android ab 8.0(öffnet im neuen Fenster) und iOS ab 12.0(öffnet im neuen Fenster); rund 7 Euro.
Sea Fantasy: Petri Heil!
Angelminispiele gibt es in vielen Games als Nebenbei-Zeitvertreib, in Sea Fantasy(öffnet im neuen Fenster) dreht sich alles ums Fischen.
Aus der klassischen Vogelperspektive sind wir hier zuerst als kleiner Abenteurer allein, später als Duo mit der Aufgabe betreut, möglichst alle Fischarten einer überschwemmten Welt zu fangen.
Das geschieht durch kluge Auswahl des Angelplatzes und der Ausrüstung sowie durch die Bewältigung von Minispielen. Manche Fischarten verlangen spezielle Fangtechniken, das bedeutet, dass wir auch craften und neue Fähigkeiten freispielen müssen. Kämpfe wie in anderen Rollenspielen gibt es nicht.
Sea Fantasy ist ein charmantes Sammelrollenspiel im netten Pixel-Look, das durch sein Angelthema aus der Masse heraussticht und Abwechslung garantiert. Nach Versionen für PC und Konsolen ist dank großem Umfang der Premium-Preis auch auf Mobile gerechtfertigt.
Erhältlich für Android ab 7.0(öffnet im neuen Fenster) (7 Euro) und iOS ab 16.0(öffnet im neuen Fenster) (8 Euro).