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Überwachung im Kinderzimmer

Unzählige Stände auf der Messe bieten das notwendige Equipment, um Babys Verhalten und seine Umgebung aus der Ferne zu begutachten, vor allem: Überwachungskameras. Auch wenn all diese Geräte einige Stände auseinanderstehen, fällt auf, dass sich die immer gleichen Schwachstellen zeigen. Die meisten Produzenten nutzen Standardhardware, die Designs der Geräte sind in vielen Fällen identisch.

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IT-Sicherheit spielt beim Großteil der Hersteller in der Präsentation am Stand keine Rolle. Die meisten Anbieter reagierten auf die Frage: "Hat ihr Produkt im vergangenen Jahr das Internet angegriffen" verwundert und verständnislos. Doch es gibt Ausnahmen: Der Hersteller Tattou schreibt in seinem Prospekt als besonderes Merkmal "passwortgeschützt".

Doch die Video- und Audioüberwachung des Kinderschlafzimmers ist nur der erste Schritt. Denn viele der Überwachungskameras bieten Zusatzfunktionen an. Noch relativ harmlos und bekannt sind die Übermittlung der Zimmertemperatur oder ein Nachtsichtmodus für Überwachungskameras. Verschiedene Startups wollen hingegen ein Rundumbild der Luftqualität übermitteln.

Der erste Atemzug ohne Feinstaub

Etwa First Breath, ein derzeit über Kickstarter finanziertes Projekt. Ein kleines Häuschen auf einem Holzsockel überwacht permanent zahlreiche Indikatoren für die Luftqualität. Dabei wird die Menge an Feinstaubpartikeln genauso gemessen wie der Stickstoffdioxidgehalt der Luft.

Auch die Gesamtheit der "flüchtigen organischen Verbindungen (tVOCs)" wird erfasst. Darunter fallen Rückstände von Reinigungsmitteln und von verschiedenen Baustoffen, außerdem Rückstände von Möbeln.

Diese besondere Form der Luftüberwachung soll laut First Breath helfen, "eine optimale Innenraumumgebung für ihr wachsendes Baby und die ganze Familie zu schaffen" und "wiederkehrende Probleme wie Husten und Erkältungen sowie zukünftige Allergien" zu verhindern. Verschmutzung im Innenraum könne eine "verlangsamte geistige Entwicklung" und die Entwicklung von ADHS zur Folge haben.

Was von diesen Ankündigungen zu halten ist, ist fraglich. Denn auch übertriebener Reinlichkeitswahn kann negative Folgen haben und sogar das Immunsystem schwächen. Der Mediziner Detlev Ganten sagte dazu dem Zeit Magazin: "Zum Beispiel ist unsere Immunabwehr auf eine schmutzige Welt eingerichtet." Menschen bräuchten daher "den ständigen Umgang mit Bakterien, Pilzen, Viren und Dreck, um sie zu trainieren." Von den elterlichen Sorgen um die Gesundheit ihres Kindes wollen aber viele Hersteller profitieren.

 Unterwegs auf der Babymesse: "Eltern vibrieren nicht"Socke mit Bluetooth 
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Garius 25. Sep 2017

Das sind nicht irgendwelche Pädagogen, sondern Menschen die ihr Leben lang in bestimmten...

plutoniumsulfat 24. Sep 2017

Da die Forschung da selbst noch nicht wirklich weiter ist, vermutlich keinen einzigen...

plutoniumsulfat 24. Sep 2017

Was ich für viel wichtiger halte: Dem Kind das Bewusstsein dafür geben, dass das so ist...

plutoniumsulfat 24. Sep 2017

Und was bringts dir dann? Eine diskussionswürdige Position. Dürfte wohl nicht für jeden...

decaflon 23. Sep 2017

Und es kommt noch schlimmer: Man hört sogar, dass in Deutschland die keimfreien Alete...


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