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Unternehmensstrategie:
Wie KI mehr wird als ein reines Sparprogramm

Outsourcing hat Arbeit schon vor vielen Jahren standardisiert. Was IT-Entscheider daraus für den Einsatz von KI lernen können.
/ Philipp Maier
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KI dient vielen Firmen als Mittel zur Effizienzsteigerung - das allein greift aber zu kurz. (Bild: kayanmag/Pixabay)
KI dient vielen Firmen als Mittel zur Effizienzsteigerung - das allein greift aber zu kurz. Bild: kayanmag/Pixabay

Wenn heute über künstliche Intelligenz gesprochen wird, beginnt die Geschichte meist mit einem Datum: November 2022. Mit der Veröffentlichung von ChatGPT wurde generative KI für Millionen Menschen sichtbar und löste eine intensive Debatte darüber aus, wie diese Technologie die Zukunft der Arbeit verändern wird. Der eigentliche Wendepunkt in der Veränderung von Arbeit begann jedoch deutlich früher.

Bereits seit den 90er Jahren verlagerten Unternehmen zunehmend einfache Tätigkeiten aus Hochlohnländern in Länder mit niedrigeren Lohnkosten (sprich Outsourcing). Was zunächst vor allem die industrielle Produktion betraf, erreichte später immer mehr Bereiche der Dienstleistungs- und Wissensarbeit. Mit dem Outsourcing wurde die Arbeit vom Erfahrungswissen einzelner Mitarbeiter gelöst: Prozesse mussten dokumentiert, standardisiert und digitalisiert werden. Genau diese maschinenlesbare Organisation von Wissen erleichtert heute den Einsatz von KI.

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