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Unternehmenssoftware: HP soll versucht haben, Autonomy an SAP zu verkaufen

HP und SAP streiten sich öffentlich wegen Autonomy. SAP behauptet, HP habe die Softwarefirma loswerden wollen. HP dementiert und erklärt, SAP habe Softwarebereiche von HP kaufen wollen. Beide Firmen betonen, dass sie die Angebote abgelehnt hätten.

Artikel veröffentlicht am ,
Der frühere HP-Chef Léo Apotheker im Juni 2011
Der frühere HP-Chef Léo Apotheker im Juni 2011 (Bild: ChinaFotoPress/Getty Images)

Laut Aussagen von SAP hat Hewlett-Packard versucht, das Softwareunternehmen Autonomy an den deutschen Konzern abzustoßen. Das berichtet die britische Times. HP-Konzernchefin Meg Whitman soll sich dazu mit dem SAP-Management getroffen haben.

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SAP-Ko-Chef Bill McDermott habe der Times gesagt, dass HP an SAP herangetreten sei und erklärt habe, dass Autonomy "zu haben" sei. SAP sei jedoch nicht sehr begeistert von dem Angebot gewesen. "Wir wussten, dass es seit einiger Zeit zum Verkauf stand, aber wir hatten nie ein ernsthaftes Interesse an Autonomy", so McDermott laut dem Bericht.

HP hat den Bericht dementiert. Dem Blog des Wall Street Journals All Things D sagte ein Sprecher: "Im Gegensatz zu Berichten in den Medien hat HP kein Interesse, Autonomy zu verkaufen. Während des vergangenen Jahres haben wir Kaufanfragen von SAP zu HP-Software-Bereichen bekommen und immer wieder haben wir Nein gesagt. Wir glauben, dass Autonomy eine wichtige Rolle in HPs langfristiger Strategie spielen wird."

Auch SAP betonte gegenüber All Things D, dass der Firmenchef lediglich gesagt habe, dass sein Managementteam gewusst habe, dass Autonomy zum Verkauf gestanden habe.

HP hatte 2012 Autonomy für 10,3 Milliarden US-Dollar übernommen und in ein HP-Tochterunternehmen umgewandelt. Autonomy ist ein 1996 gegründeter Hersteller von Unternehmenssoftware mit Hauptsitzen im britischen Cambridge und in San Francisco. Die Grundlagen der Software wurden an der Universität Cambridge entwickelt. Autonomys Infrastruktursoftware richtet sich an Großunternehmen. Das Hauptprodukt IDOL-Plattform basiert auf einem Verfahren zur Musterkennung und Konzeptextraktion.

Im November 2012 warf HP Autonomy Buchhaltungstricks vor, mit denen der Wert des Unternehmens beim Kauf künstlich erhöht worden sei. "HP ist sehr enttäuscht, feststellen zu müssen, dass einige ehemalige Mitglieder des Autonomy-Management-Teams für Unregelmäßigkeiten, Falschdarstellungen und Darstellungsmängel in der Buchführung vor der Autonomy-Übernahme durch HP verantwortlich sind, die dazu dienten, die zugrundeliegenden finanziellen Kennzahlen des Unternehmens aufzublasen." HP schrieb über 5 Milliarden US-Dollar auf den Unternehmenswert von Autonomy ab.



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jjo 15. Mai 2013

Dito. Am Ende willst keiner gewesen sein :'D


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