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Unternehmenskunden: Meta stellt KI-Sprachmodell Llama 2 kostenfrei bereit

Meta öffnet seine neue künstliche Intelligenz Llama 2 für Geschäftskunden, um im KI-Rennen zur Konkurrenz aufzuschließen.
/ Andreas Donath
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Illustration zu Llama 2 (Bild: Facebook)
Illustration zu Llama 2 Bild: Facebook

Der Facebook-Mutterkonzern Meta gibt sein generatives Sprachmodell Llama 2(öffnet im neuen Fenster) kostenfrei an Unternehmen ab, die damit eigene Dienste entwickeln können.

Start-ups fungieren dabei als Testlabor. Für sie ist der Gratiszugang eine Chance, innovative Anwendungen auf Basis einer hochmodernen KI zu entwickeln.

Llama 2(öffnet im neuen Fenster) soll Azure-Kunden ebenso zur Verfügung stehen wie Kunden von Amazon Web Services (AWS) und weiteren Anbietern. Das Sprachmodell ist auch für die lokale Ausführung unter Windows optimiert.

Offener Ansatz als Alleinstellungsmerkmal

Im Gegensatz zu anderen Anbietern stellt Meta Llama als Open Source zur Verfügung. Dadurch können Unternehmen die KI auf ihre Bedürfnisse zuschneiden und zur Grundlage eigener Angebote machen. Dieses Vorgehen unterscheidet Meta von Firmen wie OpenAI oder Google, die ihre Modelle streng schützen.

Mit der Öffnung von Llama unternimmt der Meta-Konzern einen Versuch, im Bereich der künstlichen Intelligenz zu OpenAI oder Google aufzuschließen. Letztere sind Meta derzeit einen Schritt voraus, auch weil sie ihre Modelle bereits kommerzialisieren.

Mehr als nur ein Chatbot

Anders als das aktuelle ChatGPT ist Llama ein Multi-Modal-Modell, das Text, Bilder und Code generieren kann. OpenAI kündigte für ChatGPT aber ähnliches an.

Mit dem Open-Source-Ansatz verfolgt Meta eine risikobehaftete, aber möglicherweise lohnende Strategie. Durch die freie Verfügbarkeit des leistungsfähigen Sprachmodells könnten sich Entwickler auf der ganzen Welt für Llama entscheiden und eine florierende Ökosystem aufbauen. Gelänge dies, hätte Meta einen enormen Wettbewerbsvorsprung. Allerdings ist dieser Weg auch mit Risiken verbunden. Andere Firmen könnten die Open-Source-Software nutzen und selbst kommerzielle Angebote darauf aufbauen, ohne Meta zu involvieren. Zudem besteht die Gefahr, dass Schwachstellen oder missbräuchliche Nutzung zu Imageschäden führen könnten.


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