Abo
  • Services:
Anzeige
Kabelsalat
Kabelsalat (Bild: Dennis van Zuijlekom/CC BY-SA 2.0)

Die Lösung: Ubuntu

Hansen überzeugt das alles nicht. Sein Unternehmen hat sich entschieden, langfristig auf Ubuntu umzusteigen. Das Betriebssystem ist - anders als Windows - quelloffen, das Lizenzmodell sieht im Gegensatz zu Windows Server 2012 keine Client Access Licenses vor. Für das Benutzen von Ubuntu entstehen auch keine gesonderten Kosten für das Bereitstellen virtueller Maschinen auf dem Server, da der Hersteller Canonical seine Produkte kostenfrei bereitstellt.

Anzeige

"Das ist nicht schlecht, wenn man nicht langfristig planen kann, und außerdem eröffnet uns Ubuntu neue Möglichkeiten hinsichtlich der Skalierbarkeit. Wenn wir einen neuen Server brauchen, erstellen wir uns den mit KVM einfach selbst", sagt Hansen. KVM, kurz für Kernel-based Virtual Machine, ermöglicht es, virtuelle Maschinen unter Ubuntu zu erstellen und zu administrieren.

Das Problem ist das Frontend

Open Source im Backend sei ohnehin gar nicht das Problem, sagt Hansen. Die Access-Datenbanken brauchen keine spezielle Anwendung, die auf dem Server läuft, denn die Datenbanken werden lokal auf den Computern der Mitarbeiter ausgeführt. Die Mitarbeiter greifen über eine Netzwerkfreigabe auf die Dateien zu. Dieser Zugriff wird über Samba realisiert, mit der die Freigaben auf Laufwerke und Ordner unter Ubuntu für die Windows-Nutzer verwaltet werden. Entscheidend für die Integration von Open Source in seinem Unternehmen sei eher das Frontend, also die Benutzeroberfläche, mit der seine Mitarbeiter täglich Eingaben in die Datenbank machten, sagt Hansen.

Im Moment wird in Hansens Unternehmen das Frontend direkt mit Access 97 erstellt. Seine Mitarbeiter haben ein Formular vor sich, in das sie Daten eingeben oder mit dem sie Suchanfragen in der Datenbank durchführen können. Zwischen Formular und Datenbank wird allerdings keine Datenbankverbindung hergestellt. Die Abfrage erfolgt innerhalb der Datenbank selbst. Datenbank und Formular befinden sich in derselben Datei.

Während im Backend also keine zusätzliche Software für Access 97 benötigt wird, muss auf jedem Arbeitsplatzcomputer Office 97 installiert sein. Das ist schon deshalb problematisch, weil Office 97 eigentlich nur noch unter Windows XP läuft. Der Support von Microsoft für XP wurde aber bereits im April 2014 eingestellt, Nutzer werden nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt. Daher läuft auf den Arbeitsplatzcomputern der Mitarbeiter kein Windows XP mehr. Um die Access-97-Dateien dennoch öffnen zu können, müssen diese im Kompatibilitätsmodus von Windows 7 ausgeführt werden. Aber auch für Windows 7 werden nur noch bis 2020 Sicherheitsupdates bereitgestellt.

Deshalb möchte Hansen zunächst die Datensätze aus Access in das Datenbankverwaltungssystem MySQL exportieren, so dass nur noch die Formulare zur Eingabe der Daten in Access 97 bestehen bleiben. Wie bei einer Webseite wären die Datenbank und das Eingabeformular voneinander getrennt. Die Kommunikation zwischen MySQL und der Eingabemaske, die in Access dargestellt wird, würde über eine Datenbankverbindung erfolgen.

 Softwarelizenzen im Wert eines KleinwagensOhne eigene Nutzeroberfläche kann Access nicht ersetzt werden 

eye home zur Startseite
bellerophon1210 31. Mai 2016

Die Switche blinken und die kann man angreifen und herzeigen. CALs haben keinen WAF...

bellerophon1210 31. Mai 2016

Richtig. Trotzdem muss man das als Techniker lernen. Ich gehe sogar so weit zu...

killproc 31. Mai 2016

Das einfachste wäre doch einfach eine Plattformunabhängige Web-Oberfläche zu...

Snoozel 26. Mai 2016

Es gibt (oder gab?) von HP Switche in der größe einer Netzwerkdose, hinten Uplink, Strom...

Gixxerkart 25. Mai 2016

@Golem: Diesen Artikel und auch den über den bösen "Dirty Harry" fand ich persönlich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg
  2. über Hanseatisches Personalkontor Mannheim, Mannheim
  3. T-Systems International GmbH, München, Berlin, Leinfelden-Echterdingen
  4. CSL Behring GmbH, Marburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (Release 31.03.)
  2. 4,99€
  3. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Matrix Voice

    Preiswerter mit Spracherkennung experimentieren

  2. LTE

    Telekom führt Narrowband-IoT-Netz in Deutschland ein

  3. Deep Learning

    Wenn die KI besser prügelt als Menschen

  4. Firepower 2100

    Cisco stellt Firewall für KMU-Bereich vor

  5. Autonomes Fahren

    Briten verlieren Versicherungsschutz ohne Software-Update

  6. Kollisionsangriff

    Hashfunktion SHA-1 gebrochen

  7. AVM

    Fritzbox für Super Vectoring weiter nicht verfügbar

  8. Nintendo Switch eingeschaltet

    Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld

  9. Trappist-1

    Der Zwerg und die sieben Planeten

  10. Botnetz

    Wie Mirai Windows als Sprungbrett nutzt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: xD ein Smart für 22.000¤

    User_x | 23:57

  2. Re: Technologieführer Daimler

    bplhkp | 23:55

  3. Re: "Eigentlich ist sie sehr viel flexibler als...

    Meisterqn | 23:51

  4. Re: Etat der Polizei

    cpt.dirk | 23:43

  5. Eigentlich hat sowas in einem Kinderzimmer nichts...

    Robert Hab | 23:42


  1. 17:37

  2. 17:26

  3. 16:41

  4. 16:28

  5. 15:45

  6. 15:26

  7. 15:13

  8. 15:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel