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Kabelsalat
Kabelsalat (Bild: Dennis van Zuijlekom/CC BY-SA 2.0)

Eine fast 20 Jahre alte Datenbank

Bei der Datenbank sieht es nicht besser aus. Access 97 klingt genauso alt, wie es ist. "Als Access 97 veröffentlicht wurde, war ich 17 Jahre alt und noch mehr als zehn Jahre davon entfernt, in diesem Unternehmen zu arbeiten", erzählt Hansen. Wie der Name nahelegt, war das 1997. Anders als moderne Datenbanksysteme wie MySQL verarbeitet Access 97 einzelne Datenbankanfragen nicht zentral auf dem Server. Das Datenbanksystem, das mit der Professional-Version von Office 97 ausgeliefert wurde, ist eigentlich für den lokalen Betrieb gedacht und nicht für große Datenmengen, die über Entfernungen benutzt und administriert werden sollen.

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Dass viele Nutzer auf dieselbe Access-Datenbank simultan zugreifen, ist ebenso wenig vorgesehen. "Jedes Mal, wenn ein Mitarbeiter eine Datenbank öffnet, wird der Inhalt der Datenbank vom Server geladen, über unser Netzwerk transportiert und auf dem Rechner des Nutzers verarbeitet", erklärt Hansen.

Eine lokale Datenbank habe bei der Gründung des Unternehmens vor über 20 Jahren gereicht. Man sei nicht davon ausgegangen, dass die Datenbanken später einmal die jetzige Größe entwickeln würden. Hansen sagt: "Kleinere Datenbanken in unserem System sind jetzt schon etwa 200 MByte groß. Da kann man sich vorstellen, was für eine Menge an Daten über das Netzwerk verschickt werden muss."

Ordentlich verkabelt

Mit dem kürzlich erfolgten Umzug wollte Hansen alle diese Probleme lösen. Der Kabelsalat ist auch tatsächlich verschwunden. Alle Netzwerkkabel seien nun in einem Grundriss verzeichnet. Die einzelnen Kabel hätten eine Identifikationsnummer bekommen, anhand derer man nun feststellen könne, welche Geräte angeschlossen seien, sagt Hansen.

"Jeder Arbeitsplatz hat jetzt einen eigenen Switch, jeder Flügel des Gebäudes ist mit Verteilern ausgerüstet, die den Netzwerkverkehr an die Arbeitsplätze und damit die Lasten verteilen", erklärt Hansen: "Auf jeden Arbeitsplatz mit durchschnittlich vier Endgeräten kommt ein Cat-7-Kabel mit 10-Gigabit-Ethernet, auf jeden Verteiler mit zehn angeschlossenen Arbeitsplätzen kommt ein Glasfaserkabel."

"Wir wollten möglichst viel Bandbreite für die einzelnen Arbeitsplätze bereitstellen", sagt Hansen. Das ginge auch nicht anders im E-Commerce, wo schnelle Reaktionszeiten und flüssige Arbeitsabläufe entscheidend seien. Diesmal sei für weiteres Wachstum geplant worden: "Ansonsten wäre eine Netzwerkausstattung, wie wir sie hier installiert haben, völlig übertrieben".

 Unternehmens-IT: Von Kabelsalat und längst überfälligen UpgradesSoftwarelizenzen im Wert eines Kleinwagens 

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bellerophon1210 31. Mai 2016

Die Switche blinken und die kann man angreifen und herzeigen. CALs haben keinen WAF...

bellerophon1210 31. Mai 2016

Richtig. Trotzdem muss man das als Techniker lernen. Ich gehe sogar so weit zu...

killproc 31. Mai 2016

Das einfachste wäre doch einfach eine Plattformunabhängige Web-Oberfläche zu...

Snoozel 26. Mai 2016

Es gibt (oder gab?) von HP Switche in der größe einer Netzwerkdose, hinten Uplink, Strom...

Gixxerkart 25. Mai 2016

@Golem: Diesen Artikel und auch den über den bösen "Dirty Harry" fand ich persönlich...



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