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Unternehmens-Chat: Microsoft macht Teams für Linux allgemein verfügbar

Nach einer geschlossenen Testphase steht der vor allem für Unternehmen gedachte Videochat Teams von Microsoft nun auch offiziell für Linux bereit. Noch bleibt es aber eine öffentliche Vorschau.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch Linux-Nutzer können nun Microsoft Teams nativ verwenden.
Auch Linux-Nutzer können nun Microsoft Teams nativ verwenden. (Bild: flowcomm/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Microsofts Unternehmens-Chat Teams steht nun auch für Linux bereit, wie das Unternehmen mitteilt. Dabei handelt es sich zunächst um eine öffentliche Vorschauversion, also noch um eine Testphase für die Anwendung. Bereits Anfang September dieses Jahres hatte Microsoft eine geschlossenen Testphase von Teams für Linux gestartet. Pläne dafür gibt es schon viel länger.

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Für seinen Teams-Chat stellt Microsoft bisher native Clients für Windows, MacOS, iOS und Android bereit. Ein Linux-Client fehlte bisher, obwohl dies einer der am meisten geäußerten Wünsche der Nutzer im Feedback-Forum von Microsoft war. Zwar lässt sich Teams auch unter Linux in Browsern verwenden, allerdings nicht mit vollem Funktionsumfang. So lassen sich etwa nicht ohne weiteres Videoanrufe durchführen.

Die Arbeiten an dem Linux-Client für Teams sind nun offenbar so weit fortgeschritten, dass Microsoft diesen zur freien Nutzung bereitstellt. Das Unternehmen pflegt zur Nutzung ein Debian- sowie ein Yum-Repository, über die entsprechend Deb- und RPM-Pakete der Anwendung verteilt werden. Offiziell unterstützt werden Ubuntu 16.04 LTS, 18.04 LTS, Fedora 30, RHEL 8 und CentOS 8. Das Team arbeitet darüber hinaus an der Unterstützung von CentOS 7. Neuere Ubuntu- und Fedora-Versionen sollten ebenso genutzt werden können. Ein Kurztest zeigt, dass Teams außerdem auch mit Opensuse (Tumbleweed) läuft.

Für die Binärversion von Teams für Linux setzt Microsoft auf das Electron-Framework auf, so dass die Anwendung im Prinzip nur eine abgewandelte Variante der Webversion ist. Mit Electron hat Microsoft schon einige Erfahrung sammeln können. So nutzen etwa auch die Windows- und MacOS-Clients für Teams das Electron-Framework, ebenso wie die Linux-Ports von Skype oder Visual Studio Code. Die nun verfügbare Version von Teams für Linux nutzt jedoch noch die veraltete und nicht mehr unterstützte Electron-Version 3.1.13, die auf Chromium 66 basiert, das bereits im Januar 2018 erschienen ist.

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FreiGeistler 18. Dez 2019

Ja wie jetzt. Mal ein Patchday ohne seltsame Probleme? Friert die Hölle zu?

0x8100 11. Dez 2019

funktioniert desktop sharing?


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