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Unternehmens-Chat: IBM will Slack für über 300.000 Mitarbeiter verwenden

Slack statt Teams: IBM will für die interne Unternehmenskommunikation für fast alle seine Mitarbeiter den Unternehmens-Chat Slack verwenden. Für Slack ist die Zusage ein Coup, besonders im Hinblick auf die Konkurrenz von Microsoft.
/ Tobias Költzsch
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IBM verwendet lieber Slack als Teams. (Symbolbild) (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
IBM verwendet lieber Slack als Teams. (Symbolbild) Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

IBM will den Unternehmens-Chat Slack für alle seine Mitarbeiter verwenden, wie unter anderem Business Insider berichtet(öffnet im neuen Fenster). Aussagen gegenüber The Verge(öffnet im neuen Fenster) zufolge sollen über 300.000 IBM-Mitarbeiter künftig Slack verwenden.

Die Zusammenarbeit zwischen Slack und IBM ist allerdings nicht ganz neu: 2014 haben erste Gruppen den Chat intern verwendet, die Nutzerbasis ist über die Jahre immer weiter gewachsen. Einem SEC-Bericht zufolge ist IBM bereits seit einigen Jahren Slacks größter Kunde gewesen, die Zusammenarbeit hat sich immer weiter intensiviert.

Im Jahr 2019 hatte Slack berichtet, dass 165.000 Nutzer bei IBM die Software verwenden. Mit der aktuellen Zusage hat sich die Anzahl der Nutzer bei IBM also fast verdoppelt.

Wichtiger Kunde in Konkurrenzsituation mit Microsoft

Die Zusage IBMs dürfte für Slack auch im Hinblick auf die Konkurrenz mit Microsoft und deren Unternehmens-Chat Teams wichtig sein. Teams hat aktuell ungefähr 20 Millionen tägliche Nutzer weltweit, Slack kommt auf 12 Millionen.

Microsoft versucht seit einiger Zeit mit einer großangelegten Werbekampagne, seinen Unternehmens-Chat Teams noch stärker zu vermarkten. Teams ging mehrere Jahre nach Slack an den Markt und konnte Slack 2019 schließlich überholen. Ein Grund für die Verbreitung von Teams dürfte das Office-365-Abo sein, zu dem auch Teams gehört.

In einem früheren Interview sprach Golem.de mit Slack-Gründer Cal Henderson über die Konkurrenzsituation mit Microsoft. Henderson zeigte sich damals relativ gelassen: "Unser größter Konkurrent ist die Trägheit bei der Nutzung traditioneller Kommunikationsmöglichkeiten in Unternehmen, meistens eine Mischung aus E-Mails, Whatsapp und SMS und Skype und Google Chat – alles fragmentierte Lösungen."


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