Unsere Grüne Glasfaser: Joint Venture von Telefónica hat nur O2 als Partner

Der Internet-Anbieter UGG sieht sich missverstanden. Die Versprechungen von Offenheit, nachträglichem Ausbau und Ausbau ohne Vertrag sollen erfüllt werden.

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Ausbau bei UGG
Ausbau bei UGG (Bild: UGG)

Das Glasfaser-Joint-Venture von Allianz und Telefónica hat bisher noch keine externen Partner für die Vermarktung gefunden. Laut Angaben von UGG (Unsere Grüne Glasfaser) kam es auf einer Infoveranstaltung, über die Golem.de berichtete, "zu Missverständnissen". UGG sei offen für Kooperationen mit allen Anbietern, die in den unterschiedlichen Regionen ansässig und tätig seien und Interesse an nachhaltiger Glasfasertechnologie bekundeten.

"UGG ist ein neutraler, unabhängiger Netzanbieter und als reiner Wholesaler dem Open-Access-Modell verpflichtet", erklärte Jens-Olaf Berwig, Chief Customer Officer (CCO) von UGG. Die Kooperationen mit ISPs würden "nach und nach ausgebaut". Als bisher einziger Kooperationspartner bietet O2 (Telefónica) Endkundentarife an.

UGG: Preis für nachträgliche Erschließung kein Geheimnis mehr

Bei Beauftragung während der Bauzeit sei der Anschluss kostenlos, danach wird ein Erschließungspreis errechnet, der bei circa 130 Euro liege. "Andere ISPs werden ihre eigenen Preise festlegen, wir gehen aber davon aus, dass sie sich in der Höhe nicht wesentlich unterscheiden. Es ist auch möglich, einen Hausanschluss ohne ISP-Vertrag zu bekommen. Hierfür wird dann allerdings eine Beteiligung an den Baukosten berechnet", sagte Berwig.

UGG errichte das Glasfasernetz "unabhängig von Vorvermarktungsquoten", betonte Berwig, und komplett eigenwirtschaftlich, ohne Fördergelder oder Eigenbeteiligung der Gemeinde.

Auf einer Informationsveranstaltung mit UGG in einer Gemeinde gab es nur O2-Produkte zur Auswahl. Auch die Möglichkeit, während der Ausbauphase ohne Vertragsabschluss nur den Anschluss legen zu lassen, wurde nicht beworben. Auf Nachfrage konnten weder Prozedur noch Preis genannt werden. Es hieß lediglich, "man werde eine fairen Preis anbieten", erfuhr Golem.de aus Teilnehmerkreisen.

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