Kostenlose Software: Blender 2.90 erschienen

Das 3D-Programm Blender hat in Version 2.90 neue Funktionen für Rendering und Modellierung sowie in der Benutzeroberfläche.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Das Startbild kündigt die neue Version an.
Das Startbild kündigt die neue Version an. (Bild: Blender.org/CC-BY 3.0)

Nicht nur kommerzielle Software erscheint verspätet - erst eine knappe Woche nach dem angekündigten Termin ist die aktuelle Version der offenen Grafiksuite Blender kostenlos zum Download verfügbar.

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Die Liste der neuen Funktionen ist umfangreich. Zu den wichtigsten zählt eine Himmelssimulation, bei der sich die Tageszeit einstellen lässt. Ebenfalls verbessert wurde das sogenannte Denoising. Dank Nvidias OptiX ist es seit vergangenem Jahr möglich, Bilder schnell zu entrauschen. Dies funktionierte bislang nur mit RTX-Grafikkarten des Herstellers, in Version 2.90 können auch ältere Modelle dafür eingesetzt werden.

Außerdem lässt sich Intels Open Image Denoise nutzen. Der schnelle Renderer Eevee kann Bewegungsunschärfe berechnen, was zuvor nur sehr eingeschränkt möglich war.

Auch für die Erstellung von 3D-Modellen gibt es neue Features. So können verschiedene Detailstufen leichter generiert und angewandt werden. Die Simulation von Stoffen und Tüchern wurde verfeinert und vereinfacht und das Manipulieren von Oberflächen verbessert.

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Zu den Neuerungen in der Benutzeroberfläche zählen unter anderem eine programmweite Suche für Funktionen und eine einfachere Anordnung von Modifikatoren per Drag-and-Drop. Weitere kleine Anpassungen umfassen das Menülayout, automatisches Scrolling beim Bewegen von Elementen und eine Undo-Funktion für Textfelder.

Das kostenlose Programm wird von der Blender-Stiftung betreut, die in den vergangenen zwei Jahren dank Unterstützung aus der Industrie und Einzelspenden mehrere Vollzeitstellen für die Entwicklung schaffen konnte. Damit war es auch möglich, die erste Version der Open-Source-Software mit Langzeit-Support zu veröffentlichen. Die Planungen für kommende Versionen stehen bereits, 2021 soll nach 21 Jahren die Versionsnummer von 2 auf 3 ansteigen.

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