Zu hohe Qualitätsanforderungen: Foxconn-Mitarbeiter legen iPhone-5-Produktion lahm

In einem Werk des Apple-Zulieferers Foxconn in China haben laut China Labor Watch Tausende Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Foxconn dementiert.

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Arbeiter verlassen ein Foxconn-Werk in China.
Arbeiter verlassen ein Foxconn-Werk in China. (Bild: Stringer China/Reuters)

Beim Apple-Auftragshersteller Foxconn sollen am Freitag Tausende Mitarbeiter in einer Fabrik im Werk Zhengzhou in der Provinz Henan in den Streik getreten sein. Das berichtet die US-Nichtregierungsorganisation China Labor Watch (CLW). An der Arbeitsniederlegung beteiligt seien 3.000 bis 4.000 Arbeiter.

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Von den Arbeitern sei eine bessere Qualität der gefertigten Produkte verlangt worden. Designmängel des iPhone 5 hätten aber die Fertigung des Smartphones erschwert. Die Arbeiter seien dafür nicht geschult worden, schreibt CLW.

Durch den enormen Druck und die zusätzliche Forderung des Unternehmens, auch während der Feiertage zu arbeiten, habe es Unruhen in dem Werk gegeben. CLW berichtet von Handgreiflichkeiten zwischen Aufsichtspersonal und Arbeitern.

Die Fabrikleitung sei den Beschwerden nicht nachgegangen. Deshalb hätten die Angestellten schließlich die Arbeit niedergelegt.

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Die Mehrheit der am Streik beteiligten Angestellten seien Mitarbeiter der Qualitätskontrolle. Mehrere iPhone-5-Produktionslinien seien vollständig zum Erliegen gekommen.

In den Fabriken des für verschiedene Hersteller arbeitenden taiwanischen Zulieferers Foxconn in China protestieren Mitarbeiter immer wieder gegen die schlechten Arbeitsbedingungen. Zuletzt war eine Massenschlägerei in einer Produktionsstätte einer Fabrik in Taiyuan, der Hauptstadt der Provinz Shanxi, ausgebrochen.

Nachtrag vom 6. Oktober 2012, 13:00 Uhr

Foxconn hat die Berichte von CLW, es habe einen Streik gegeben, mittlerweile zurückgewiesen. In einer Stellungnahme des Unternehmens heißt es, dass es "keinen Produktionsstopp in dem Werk oder in irgendeiner anderen Foxconn-Fabrik" gegeben habe. Gleichzeitig bestätigte Foxconn, dass es zwei voneinander unabhängige Streitigkeiten mit Arbeitern am 1. und 2. Oktober gegeben habe. Diese seien jedoch beigelegt worden. Die Produktion laufe planmäßig weiter.

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ap (Golem.de) 08. Okt 2012

Bevor es hier doch noch weiter geht und der gesamte Thread auf dem Bolzplatz landet, wird...

Anonymer Nutzer 08. Okt 2012

Das wäre vielen egal, da sie nicht davon betroffen sind. Aber wehe die Lieferzeit des...

redmord 08. Okt 2012

Der Typ stellt allerdings einige gute Fragen. Andererseits schwafelt der hauptsächlich...

Dr.White 08. Okt 2012

Flyns Wrote: Welche Fakten meinst Du ? Die von CNET ? Oder die von Apfel dot com ? Weil...



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