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Unmandelboxing: Markus Persson fliegt durch VR-Fraktaltunnel

Der Erfinder von Minecraft hat auf Basis von WebVR ein kleines Experiment ins Netz gestellt: eine Art Fraktaltunnel für Besitzer der zweiten Entwicklerversion des Oculus-Rift-Headsets.
/ Peter Steinlechner
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Unmandelboxing (Bild: Markus Persson)
Unmandelboxing Bild: Markus Persson

Seit dem Verkauf von Minecraft an Microsoft hat Markus "Notch" Persson nichts mehr mit dem Klötzchenspiel zu tun, steckt seine Zeit aber in andere Projekte: Der bei Los Angeles lebende Schwede hat nun ein bewusst kleines VR-Experiment veröffentlicht – gerade mal 3.524 Byte ist die Webseite von Unmandelboxing(öffnet im neuen Fenster) groß. Dabei handelt es sich um einen nur mit Nightly laufenden Fraktalgenerator auf Basis von WebVR, durch den Besitzer des zweiten Entwicklerkits von Oculus Rift quasi fliegen können. Persson selbst nennt seine Animation auf Twitter einen Ray Marcher(öffnet im neuen Fenster) .

Wer das alles nicht so richtig einordnen kann: WebVR ist eine noch lange nicht fertige Schnittstelle auf Basis von Javascript(öffnet im neuen Fenster) , mit der VR-Inhalte auch im Browser angezeigt werden können. Derzeit funktioniert das halbwegs zuverlässig nur mit Mozilla Nightly – jedenfalls ist das bei Unmandelboxing so. Nightly ist eine Art ewige Alpha von Firefox, in der immer wieder neue Funktionen ein- und ausgebaut werden.

Wer sich Unmandelboxing einfach so im Browser anschauen will, kann das auch auf einer Webseite ohne WebVR(öffnet im neuen Fenster) . Die Animation läuft mit einer Auflösung von 426 x 240 Pixeln und einer stark eingeschränkten Farbpalette (RGBA332). Einen tieferen Sinn hat das Ganze nicht – Persson programmiert und veröffentlicht immer wieder mal derartige kleine Anwendungen.


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