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Drittanbieter von App-Stores sehen sich durch Google benachteiligt.
Drittanbieter von App-Stores sehen sich durch Google benachteiligt. (Bild: aptoide.com/Screenshot: Golem.de)

Unlauterer Wettbewerb: App-Store-Anbieter beschwert sich über Google

Drittanbieter von App-Stores sehen sich durch Google benachteiligt.
Drittanbieter von App-Stores sehen sich durch Google benachteiligt. (Bild: aptoide.com/Screenshot: Golem.de)

Der Suchmaschinenkonzern Google muss sich in Europa wegen einer weiteren Wettbewerbsbeschwerde verantworten. Anbieter von alternativen App-Stores beklagen darin, aus Android-Geräten herausgehalten zu werden.

Der portugiesische Android-App-Store Aptoide hat sich bei der EU-Kommission über den US-Konzern Google beschwert. Wie das Wall Street Journal berichtet, wird Google vorgeworfen, die Installation alternativer App-Stores auf Android-Geräten zu behindern. Google missbrauche dabei seine Marktmacht, um seinen eigenen App-Store, Google Play, zu verbreiten, heißt es weiter.

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Google errichte systematisch Hürden, wenn Nutzer alternative App-Stores installieren wollten, sagte Aptoides Mitbegründer und CEO, Paulo Trezentos. Die in Lissabon ansässige Firma kündigte an, zusammen mit anderen unabhängigen App-Stores gemeinsam gegen Google vorgehen zu wollen. Aptoide verfügt dem Bericht zufolge über sechs Millionen Nutzer im Monat. Die Seite ermöglicht es ihnen, einen eigenen Store anzulegen und Anwendungen anzubieten.

In seiner Beschwerde behauptet Aptoide weiter, dass Google notwendige Android-Dienste mit Google Play verknüpfe und in seinem Chrome-Browser den Zugang zur Aptoide-Website blockiere. Letztgenannten Vorwurf können wir jedoch nicht bestätigen, da sich die Seite problemlos mit einem Android-Handy per Chrome aufrufen lässt.

Nach Darstellung Trezentos wurde die Installation der Aptoide-App von Version zu Version schwieriger. Unter der Android-Version 2.1 hat eine Vergleichsgruppe von zehn bis zwölf Personen zehn Schritte benötigt, um den App-Store zu installieren. Dies ist 80 Prozent der Nutzer gelungen. Unter 2.3 seien nach dem Bericht 13 Schritte erforderlich gewesen, die Erfolgsquote auf 45 Prozent gesunken. Die dritte Vergleichsgruppe nutzte die Version 4.0. Dabei sind 14 Schritte notwendig gewesen, die nur jeder fünfte erfolgreich bewältigt hat. So hat Trezento zufolge Google die Zustimmung für die Installation von Apps mit "unbekannter Herkunft" in der Version 4.0 unter zehn anderen Optionen gut versteckt.

Google sieht sich inzwischen einer ganzen Reihe von Wettbewerbsbeschwerden ausgesetzt. Neben dem Verfahren zur Google-Suche, das in absehbarer Zeit entschieden werden könnte, haben sich laut Wall Street Journal inzwischen auch Nokia, Microsoft, Oracle und ein Dutzend anderer Firmen darüber beschwert, dass Google seine eigenen Anwendungen mit Android bevorzugt behandle.


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Neuro-Chef 21. Jun 2014

Auch interessant, danke!

hackCrack 20. Jun 2014

Die sprechen hier über Hürden? Du must einen einzigen hacken entfernen aus den...

tangonuevo 18. Jun 2014

Welche Textverarbeitungs-vertreibenden Webseiten haben sie den zu verdrängen versucht...

tangonuevo 18. Jun 2014

Es gibt das sogenannte Kartellrecht, daß nur Unternehmen betrifft, die in einem...

FreiGeistler 18. Jun 2014

Amazon hat einen App-Shop, ist aber kein OS. Den Amazone Store kann man AUCH nach...



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