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FreeBSD 11 unterstützt neue Architekturen.
FreeBSD 11 unterstützt neue Architekturen. (Bild: FreeBSD)

Unix-System: FreeBSD 11.0 unterstützt ARM64 und RISC-V

FreeBSD 11 unterstützt neue Architekturen.
FreeBSD 11 unterstützt neue Architekturen. (Bild: FreeBSD)

Die aktuelle Version 11.0 von FreeBSD unterstützt ARMv8 und damit die 64-Bit-Variante der Architektur sowie die neue freie ARM-Konkurrenz RISC-V. Das Team hat zudem seinen Hypervisor verbessert sowie die WLAN-Fähigkeiten seines Systems.

Für ARM war der Wechsel zu einer 64-Bit-Architektur mit ARMv8 einer der größten Fortschritte der jüngeren Firmengeschichte. Dass dies aber nicht nur für Smartphones gedacht ist, sondern auch für Server, zeigt nach der Linux-Unterstützung auch die Veröffentlichung von FreeBSD 11.0. Das Betriebssystem unterstützt die Architektur in seinem ARM64 genannten Port, deren Zielplattform ThunderX von Hersteller Cavium ist. Diese Plattform unterstützt bis zu 48 einzelne CPU-Kerne je SoC, die etwa Gigabyte zu einem massiven Rack-Server zusammenfasst.

Zusätzlich zu dem ARM64-Port unterstützt FreeBSD 11.0 mit RISC-V eine weitere neue Architektur. Letztere ist aus Forschungsarbeiten der UC Berkeley hervorgegangen und wird inzwischen in einem Konsortium von großen Unternehmen wie Google, HPE und Oracle unterstützt. Die Architektur steht anders als die verschiedenen ARM-Varianten unter einer BSD-Lizenz ist damit für Hardwarehersteller kostenlos verfügbar.

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Noch sind die Arbeiten an RISC-V zwar vergleichsweise wenig fortgeschritten, RISC-V könnte sich allerdings langfristig zu einer Konkurrenz für ARM und MIPS entwickeln. FreeBSD ist wohl das erste wichtige Betriebssystem, das die neue Architektur unterstützt. Entfernt hat das Team die Unterstützung für Intels Itanium-Architektur, auch bekannt als IA-64.

Besserer Hypervisor und besseres WLAN

Für die aktuelle Version 11.0 haben die Beteiligten auch ihren eigenen Hypervisor Bhyve überarbeitet, so dass dieser unter anderem die Windows-Versionen Vista, 7, 8, Server 2012 und 10 unterstützt. Darüber hinaus ist der Systemaufruf Sendfile asynchron implementiert worden, was bei einigen Anwendungen bis zu 40 Prozent Leistungssteigerungen bewirken können soll.

Außerdem setzt das Werkzeug Ifconfig standardmäßig in FreeBSD 11.0 die Einstellungen eines WLAN-Moduls so, dass die Fähigkeiten den Regeln der US-Kontrollbehörde FCC entsprechen. Neue WLAN-Verbindungen mit Standardeinstellungen sollen so wenn überhaupt nur noch mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit gegen landesspezifische Bestimmungen verstoßen. Der WLAN-Stack unterstützt in Version 11.0 den Standard 802.11n und das Team hat seine Treiberunterstützung für WLAN-Module erweitert.

Weitere Details und Neuerungen zur Veröffentlichung von FreeBSD 11.0 listen die Release Notes.


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