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Unix: OpenBSD 6.6 kann automatisierte Systemupgrades

Die aktuelle Version 6.6 des Betriebssystems OpenBSD ermöglicht einfache und automatisierte Systemupgrades für seine Nutzer. Das System unterstützt außerdem den AMDGPU-Treiber und erweitert die Nutzung des Werkzeugs Unveil.

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OpenBSD 6.6 ist verfügbar.
OpenBSD 6.6 ist verfügbar. (Bild: Natasha Allegri, OpenBSD)

Das Betriebssystem OpenBSD ist in Version 6.6 erschienen, wie Projektgründer Theo de Raadt ankündigt. Das auf Sicherheit fokussierte Projekt bringt mit der aktuellen Veröffentlichung einige Neuerungen, die die Nutzung des Systems vereinfachen sollten. Dazu gehört vor allem das Werkzeug Sysupgrade.

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Damit sollten Nutzer ein Versionsupgrade vollkommen unbeaufsichtigt durchführen können, sprich komplett automatisiert. Dazu lädt das Werkzeug die neue Betriebssystemversion herunter, überprüft deren Signatur und wechselt bei einem Neustart automatisch in die neue Version. Bisher mussten diese Schritte manuell durchgeführt werden. Das Team hat das Werkzeug zudem auf Version 6.5 zurück portiert, so dass Nutzer es bereits für das Upgrade auf die nun aktuelle Version 6.6 einsetzen können.

Das Team hat zusätzlich dazu seinen Octeon-Port auf die Nutzung des Clang-Compilers umgestellt. Bei Octeon handelt es sich um 64-Bit Mips-CPUs von Marvell, die unter anderem in Ubiquity-Routern genutzt werden. Auf dieser Plattform werden nun auch der PCI-Controller, NVMe, I2C, sowie die Einheit zur Paket-Verarbeitung unterstützt.

Die aus Linux importierten DRM-Grafiktreiber Radeon und jener für Intel-GPUs sind nun auf dem Stand von Linux 4.19. Außerdem liefert OpenBSD erstmals den AMDGPU-Treiber aus. Damit sollten unter anderem die Grafikkarten von AMD der Polaris- und Vega-Architektur genutzt werden können. Die Befehle startx und xinit funktionieren nun außerdem wieder auf den modernen DRM-Treibern.

Der mit Version 6.4 erstmals eingeführte Systemaufruf Unveil wird nun von 77 Userland-Anwendungen des Projekts verwendet. Ziel von Unveil ist es, Dateisystemzugriffe so weit wie möglich einzuschränken und nur zwingend notwendige Zugriffe durch Anwendungen zu erlauben. Das Team hat außerdem weitere Schutzmaßnahmen gegen die Spectre- und MDS-Angriffe in sein System integriert. Weitere Details liefern die offiziellen Release Notes.

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