Unix-Desktop: KDE Plasma 5.17 startet schneller

Die Version 5.17 des KDE-Desktops Plasma ist erschienen. Das Team hat dafür den Start beschleunigt und bringt den Nachtmodus auf X11. Wie in Gnome gibt es nun auch ein Werkzeug zur Thunderbolt-Verwaltung.

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KDE Plasma 5.17 ist erschienen.
KDE Plasma 5.17 ist erschienen. (Bild: KDE)

Die KDE-Community hat die Version 5.17 ihrer Desktopumgebung Plasma veröffentlicht. Dafür hat das Team viele Kleinigkeiten verbessert und einige kleinere, aber hilfreiche Neuerungen zu dem Desktop hinzugefügt. So hat das Team die eigenen Bash-Skripte zum Starten von Plasma gegen C++-Code ausgetauscht. Der Code läuft nun einerseits asynchron und andererseits durch das Neuschreiben schneller, was den Start verbessert.

Wie in der vorhergehenden Version hat sich das Plasma erneut dem Benachrichtigungssystem gewidmet. Dieses hat einen Nicht-stören-Modus erhalten, der etwa Benachrichtigungs-Pop-ups in Präsentationen verhindern soll. Ebenso soll das Login in öffentliche WLANs verbessert worden sein.

Nachtmodus auch für X11

Eine der bereits für das Grafiksystem Wayland verfügbaren Funktionen hat das Plasma-Team darüber hinaus für Version 5.17 auch auf X11 gebracht: den Nachtmodus. Damit lassen sich Farbton und Helligkeit der Arbeitsumgebung besser auf dunklere Umgebungen einstellen, was die Augen schonen soll.

Das Team hat auch einige weitere Bestandteile der Systemeinstellungen überarbeitet und deren User-Interface verbessert. Neu hinzugekommen ist ein Werkzeug zur Verwaltung von Geräten, die per Thunderbolt 3 angeschlossen werden. Auch der konkurrierende Gnome-Desktop bietet so etwas bereits.

Der Desktop sorgt nun nach einigen Stunden außerdem für einen Wechsel vom Suspend-Schlafmodus zum Hibernation-Schlafmodus, um Energie zu sparen. Der Systemmonitor kann Informationen zu Cgroups darstellen sowie Statistiken zu Nvidia-GPUs. Für Wayland hat das Team die HiDPI-Unterstützung verbessert, so dass die Anzeige hier besser skaliert. Weitere Details liefert die offizielle Ankündigung.

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