• IT-Karriere:
  • Services:

Unix-Desktop: KDE Plasma 5.12 startet schneller und bringt LTS

Für die aktuelle Version 5.12 seines Plasma-Desktops hat das KDE-Team einige Code-Bestandteile beschleunigt, die Ressourcennutzung verringert und eine erste Funktion nur für Wayland umgesetzt. Plasma 5.12 bekommt zudem Langzeitunterstützung.

Artikel veröffentlicht am ,
KDE Plasma 5.12 erhält Langzeitunterstützung.
KDE Plasma 5.12 erhält Langzeitunterstützung. (Bild: KDE)

Rund eineinhalb Jahre nach der ersten Veröffentlichung mit Langzeitunterstützung (LTS) folgt nun wie geplant mit Plasma 5.12 ein LTS-Nachfolger des KDE-Desktops. Für Nutzer, die sich dazu entschieden haben, auf der LTS-Version 5.8 zu bleiben, fallen die Änderungen dementsprechend etwas größer aus als für jene, die dem dreimonatigen Veröffentlichungszyklus von KDE Plasma folgen.

Stellenmarkt
  1. SIZ GmbH, Bonn
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Duisburg

In beiden Fällen neu ist aber auf jeden Fall der deutlich beschleunigte Start des Desktops. Dafür hat das Team laut der Ankündigung den Code nach Bestandteilen durchsucht, die die Ausführung blockieren können, und entsprechend bearbeitet. Darüber hinaus soll die neue Version weniger CPU- und Speicherressourcen benötigen als bisher.

In Plasma 5.12 soll sich ein globales Menü einfacher einrichten lassen, der Text von Benachrichtigungen lässt sich auswählen und damit einfacher kopieren und die CPU-Last eines Prozesses lässt sich nun über einen Graphen im Systemmonitor besser verfolgen.

Die Oberfläche der grafischen Anwendungen zum Installieren von weiteren Programmen, Discover, hat das Entwicklerteam für Plasma 5.12 überarbeitet. Software sollte sich nun besser finden lassen und auch die Detailübersicht zu einer Anwendung sollte übersichtlicher sein.

Wayland mit Bugfix-Versprechen

Wie Anfang des Jahres angekündigt, hat das Team die Entwicklung neuer Funktionen für X11 eingestellt, demnach gibt es in Plasma 5.12 eine erste Funktion, die so nur unter Wayland bereitsteht: ein Nachtmodus zum Verändern der Farbtemperatur. Unter X11 kann dies weiter über Redshift umgesetzt werden.

Unter Wayland nutzt KDE Plasma, wie zum Beispiel auch die Gnome-Shell, eine automatische Displayrotation, basierend auf entsprechenden Hardwaresensoren. Ebenso gibt es eine automatische Touchscreen-Kalibrierung und Wayland-Fenster unterstützten einen Vollbildmodus.

Der Plasma-Desktop kann nun außerdem vollständig unter Wayland laufen, das alte X11 wird nicht mehr benötigt. Anwendungen, die aber weiter von X11 abhängen, werden natürlich durch XWayland unterstützt. Erstmals in der Entwicklung von Plasma gibt das Team auch eine Nutzergarantie für Wayland, so dass im Supportverlauf von Version 5.12 Fehler unter Wayland auch behoben werden sollen.

Die aktuelle Version Plasma 5.12 steht zum Download im Quellcode bereit, einige Distributionen sollten bereits Pakete dafür anbieten. Die Langzeitpflege sollte wie bei Version 5.8 wohl mindestens 18 Monate betragen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Proctrap 08. Feb 2018

Interessant. Vielleicht übersehe ich was, aber das heisst für mich: es ist keine volle...

cnMeier 08. Feb 2018

Definitiv das beste Desktop Environment für Linux derzeit. Habe KDE früher nicht gemocht...

Truster 08. Feb 2018

ich werd's mir heute unter rawhide anschauen.

Truster 08. Feb 2018

deshalb bin ich lieber bei Gnome. Ich nöchte auch nicht bis ins feinste Detail tunen...

lumks 07. Feb 2018

Mal abgesehen von alles was AMD ist. Sowohl meine Polaris 580, als auch meine Tonga R9...


Folgen Sie uns
       


Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte)

Wir haben Siri, den Google Assistant und Alexa aufgefordert, uns zu Weihnachten etwas vorzusingen.

Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte) Video aufrufen
Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
Support-Ende von Windows 7
Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Von Martin Loschwitz

  1. Lutris EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5
  2. Linux-Rechner System 76 will eigene Laptops bauen
  3. Grafiktreiber Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

    •  /