Unix-Betriebssysteme: NetBSD 6.0 Beta veröffentlicht

Das Unix-Betriebssystem NetBSD 6.0 ist als Beta veröffentlicht worden, mit zahlreichen neuen Treibern und der Unterstützung für Cortex-A8-Prozessoren. Außerdem wurde die Kompatibilität zu Linux-Anwendungen erhöht.

Artikel veröffentlicht am ,
NetBSD 6.0 Beta ist erschienen.
NetBSD 6.0 Beta ist erschienen. (Bild: NetBSD)

Mit zahlreichen Änderungen haben die Entwickler die erste Beta von NetBSD 6.0 veröffentlicht. Neben der Implementierung zahlreicher neuer Treiber haben die Entwickler das freie Unix-Betriebssystem für den Einsatz auf Cortex-A8-Prozessoren portiert. NetBSD 6.0 unterstützt künftig mit dem Logical Volume Manager (LVM) erstellte dynamisch veränderbare Partitionen. Ferner wurde die Kompatibilität ausführbarer Linux-Dateien erhöht.

Die Unterstützung des Hypervisors Xen2 wurde zugunsten der aktuellen Version 4.1 vollständig entfernt. Dessen Paravirtualisierung wurde verbessert und unterstützt sowohl den Xenserver von Citrix als auch die Xen-Cloud-Plattform. Zu den zahlreichen kleinen Verbesserungen in Xen gehören auch Suspend und Resume sowie die Unterstützung für Mehrkernprozessoren.

Zu den Evbarm-Portierungen gehören nun die für Gumstix Verdex und Verdex Pro sowie Marvells Sheevaplug. Ferner hat NetBSD ein Framework für digitales Fernsehen erhalten und sämtliche Audiotreiber beherrschen Multithreading. X.org samt Xserver wurden aktualisiert. Neu ist eine PGP-Implementierung, die unter der BSD-Lizenz steht. Als Compiler steht GCC 4.5.3 zur Verfügung.

Sämtliche Änderungen haben die Entwickler in einer Changelog-Datei zusammengetragen. NetBSD 6.0 Beta steht als ISO-Image für zahlreiche Plattformen zum Download bereit. Die Entwickler warnen jedoch vor dem Produktiveinsatz der Vorabversion. Ein Erscheinungstermin für die finale Version steht noch nicht fest.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Jack Kilby
Der Ingenieur, der den Mikrochip erfand

Am 6. Februar 1959 wurde Jack Kilbys Patent für den Mikrochip eingereicht. Und das war nicht das einzige Interessante im Leben des Nobelpreisträgers.
Ein Porträt von Elke Wittich

Jack Kilby: Der Ingenieur, der den Mikrochip erfand
Artikel
  1. Künstliche Intelligenz: So funktioniert ChatGPT
    Künstliche Intelligenz
    So funktioniert ChatGPT

    Das mächtige Sprachmodell ChatGPT erzeugt Texte, die sich kaum von denen menschlicher Autoren unterscheiden lassen. Wir erklären die Technologie hinter dem Hype.
    Ein Deep Dive von Helmut Linde

  2. Liberty Lifter: Zwei Teams entwickeln ein Ekranoplan für das US-Militär
    Liberty Lifter
    Zwei Teams entwickeln ein Ekranoplan für das US-Militär

    Die Darpa hat zwei Konzepte für den Liberty Lifter ausgewählt. Das Bodeneffektfahrzeug soll künftig US-Truppen und Ausrüstung über das Wasser transportieren.

  3. Programmiersprache: C++ - da ist noch Musik drin!
    Programmiersprache
    C++ - da ist noch Musik drin!

    Viele Entwickler sind dankbar für Impulse neuer Programmiersprachen, die Verbesserungen und Vereinfachungen in Aussicht stellen. Hat das uralte C++ mit seinen einzigartigen Vorteilen dagegen eine Chance?
    Ein Deep Dive von Adam Jaskowiec

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RAM im Preisrutsch - neue Tiefstpreise! • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • AMD Ryzen 7 5800X3D 329€ • Nur noch heute TV-Sale mit bis 77% Rabatt bei Otto • Lenovo Tab P11 Plus 249€ • MindStar: Intel Core i7 13700K 429€ • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /