Universal Windows Platform: Vsync-Deaktivierung, Freesync und G-Sync verfügbar

Microsofts Mai-Update für die Universal Windows Platform lässt Spieler entscheiden, ob sie Vsync abschalten oder Freesync und G-Sync nutzen wollen. Allerdings sind auch die Entwicklerstudios gefragt.

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Forza Motorsport 6 Apex
Forza Motorsport 6 Apex (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Microsoft hat wie für Mai 2016 angekündigt ein Update der Universal Windows Platform veröffentlicht. Es ist Teil der Build 10586.318 von Windows 10 und wird als KB 3156421 geführt. Das Update erweitert die Universal Windows Platform um die Option, in Spielen die vertikale Synchronisation zu deaktivieren und fügt die Möglichkeit hinzu, AMDs Freesync oder Nvidias G-Sync zu verwenden. Allerdings ist die reine Unterstützung durch die UWP nicht genug, denn die Entwicklerstudios müssen ihre Spiele aktualisieren.

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Microsoft geht davon aus, dass die Ultimate Edition von Gears of War und das kostenlose Rennspiel Forza Motorsport 6 Apex in Kürze entsprechende Patches erhalten werden. Noch fehlt beiden Titeln im Grafikmenü eine Option, die vertikale Synchronisation zu deaktivieren. Das gilt auch für Quantum Break, ein weiterer Titel, der unter der Universal Windows Platform läuft. Ohne Vsync ist die Framerate von der des Monitors entkoppelt, was zwar bei einem 60-Hz-Display mehr als 60 Bilder pro Sekunde erlaubt, jedoch Tearing - ein Zerreißen des Bildes - erzeugt. Abhilfe schaffen Freesync und G-Sync.

Bisher war die vertikale Synchronisation immer aktiv, was bedingt durch Double-Buffering zu massiven Einbrüchen bei der Framerate führen kann. Diese treten auf, wenn das System nicht genügend Leistung hat, um mindestens so viele Bilder pro Sekunde zu erzeugen wie das Display an Hertz aufweist. Was auch künftig nicht für die Universal Windows Platform kommen wird, ist ein exklusiver Vollbildmodus. Ohne den ist ein Wechsel zwischen Fenstern weniger problematisch, die höchste Leistung soll dennoch geliefert werden.

Weitere Updates für die Universal Windows Platform sind geplant. Microsoft will beispielsweise künftig sogenannte On-Screen-Displays ermöglichen wie das beliebte Fraps oder das des populären Afterburners von MSI.

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