Unitymedia: Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Vodafone hat einen Stellenabbau bei Unitymedia angekündigt. Laut einem Experten könnte rund ein Drittel der Arbeitsplätze wegfallen.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau bei Unitymedia
Netzausbau bei Unitymedia (Bild: Unitymedia)

Nach dem Zusammenschluss mit dem Kabelnetzbetreiber Unitymedia will Vodafone deutlich Personal reduzieren. Dazu hat die Geschäftsführung am Donnerstag Gespräche mit dem Betriebsrat aufgenommen, wie das Handelsblatt erfuhr. "Wir planen hier derzeit mit einem Einsparbetrag von bis zu 135 Millionen Euro", heißt es in einem Statement von Vodafone, das dem Handelsblatt vorliegt.

Stellenmarkt
  1. Technische Sachbearbeiterin / Technischer Sachbearbeiter Netzdesign - Baubetreuung und Planung (m/w/d)
    Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin
  2. Requirements Engineer als Business Analyst (w/m/d)
    EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Biberach, Karlsruhe, Köln, Stuttgart
Detailsuche

Unitymedia hatte zuletzt rund 2.700 Beschäftige. Vodafone wollte keine Angaben machen, wie viele der Stellen von dem Sparprogramm betroffen sein könnten. Der Konzern wolle neue Arbeitsplätze schaffen, indem Aufgaben an externe Dienstleister reduziert würden. Zudem sollen Abgänge nicht nachbesetzt werden. "Klar ist aber auch: Das wird nicht ausreichen. Wir werden auch Personal abbauen müssen, wie etwa im Falle redundanter Führungsstrukturen oder Doppelfunktionen", hieß es von Vodafone.

Torsten Gerpott, Professor für Telekommunikationswirtschaft an der Universität Duisburg-Essen, schätzte, dass rund ein Drittel der 2.700 Unitymedia-Stellen wegfallen könnten. "Wenn zwei Unternehmen zusammengehen, die auf dem gleichen Markt aktiv sind, gibt es natürlich viele Doppelfunktionen", sagte Gerpott dem Handelsblatt. Der Betriebsrat wollte sich auf Anfrage zunächst nicht äußern. Unitymedia hat rund sieben Millionen Kunden in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Wie die Rheinische Post berichtet, will das Unternehmen die Aufträge an externe Dienstleister massiv verringern. Das Unternehmen erklärte auf Anfrage, so könnten 400 Mitarbeiter eine andere Perspektive finden. Vodafone schloss auf Anfrage betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Man wolle sie aber vermeiden.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Die Marke Unitymedia werde es mittelfristig nicht mehr geben, ein genaues Datum dafür stehe aber noch nicht fest. Das sagte Unitymedia-Sprecher Helge Buchheister bereits am am 2. September 2019. Auch beim Kabelnetz-Endkunden zu Hause ändere sich etwas: "Die Vodafone Station wird die Connect Box von Unitymedia ablösen", kündigte Buchheister an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Clubhouse  
3,8 Milliarden Telefonnummern werden im Darknet verkauft

Die Telefonnummern und Kontakte aller Clubhouse-Konten werden wohl im Darknet angeboten. Nummern werden nach ihrer Wichtigkeit eingestuft.

Clubhouse: 3,8 Milliarden Telefonnummern werden im Darknet verkauft
Artikel
  1. RS Q E-Tron: Audi will mit Elektroantrieb Rallye Dakar gewinnen
    RS Q E-Tron
    Audi will mit Elektroantrieb Rallye Dakar gewinnen

    Der RS Q E-Tron im futuristischen Design und mit 670 PS an den E-Achsen soll für Audi die Rallye Dakar gewinnen.

  2. iPhone 12: Youtuber findet Akkukapazität von Apples Magsafe-Pack heraus
    iPhone 12
    Youtuber findet Akkukapazität von Apples Magsafe-Pack heraus

    Ein Youtuber nimmt das Apple Magsafe-Akkupack auseinander. Im Video gibt er einen Einblick in die Technik und die Akkuladung des Produktes.

  3. Elon Musk: Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad
    Elon Musk
    Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad

    Elon Musk hat klargestellt, dass es für das Model S und das Model X kein normales Lenkrad mehr geben wird. Das D-förmige Lenkrad ist Pflicht.

TW1920 15. Okt 2019

Naja, abschreiben heißt nur, dass dieser Betrag nicht versteuert werden muss, da das...

sankari 14. Okt 2019

... wir sind Kunde bei Eazy, soweit ich weiß eine Unitymedia-Tochter bzw. ein Reseller...

niceguy0815 14. Okt 2019

Ich frag mich ja immer noch wie viel Geld da an Schmiergeld an die ganzen Kontrollgrämien...

narfomat 14. Okt 2019

welcher "service" wird denn eingestellt? =) spass, ich möchte mal sowieso behaupten: du...



  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • 30% auf Amazon Warehouse • LG 55NANO867NA 573,10€ • Fractal Design Meshify C Mini 69,90€ • Amazon: PC-Spiele von EA im Angebot (u. a. FIFA 21 19,99€) • Viewsonic VG2719-2K (WQHD, 99% sRGB) 217,99€ • Alternate (u. a. Fractal Design Define S2 106,89€) • Roccat Horde Aimo 49€ [Werbung]
    •  /