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Unitymedia: "Jede angebotene Bandbreite wird auch genutzt"

Der Chef des TV-Kabelnetzbetreibers Unitymedia erklärt, wie mehr Bandbreite und Nutzerverhalten zusammenhängen. Die Haushalte nutzten höhere Datenraten, wenn sie angeboten würden.

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Eröffnungsdiskussisson auf der Anga Com
Eröffnungsdiskussisson auf der Anga Com (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Ein klares Bekenntnis zu hohen Datenübertragungsraten hat Lutz Schüler abgelegt, der Chef von Unitymedia. "Jede angebotene Bandbreite wird auch genutzt", sagte er am 7. Juni 2016 auf der Eröffnungsdiskussion der Fachmesse Anga Com und des Medienforums NRW in Köln. Unitymedia bietet seit Februar 2016 Downloadgeschwindigkeiten bis zu 400 MBit/s an, im Upstream werden bis zu 20 MBit/s versprochen.

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Der TV-Kabelnetzbetreiber ist in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg tätig. Als Kabelnetzbetreiber sieht Schüler Unitymedia im Vorteil, "weil wir kein Mobilfunknetz zu monetarisieren haben". Das Wi-Fi-Angebot in Deutschland bewertet er als "noch unterbelichtet". Es sei in anderen europäischen Ländern viel besser. Unitymedia habe für sein Hotspot-Angebot "jetzt ein paar Antennen an sein Netz rangemacht."

Telekom: "Wir sind ein Kabelnetzbetreiber"

Auch der Geschäftsführer Privatkunden der Telekom Deutschland, Michael Hagspihl, sagte: "Wir brauchen mehr Bandbreite. Wir investieren so viel wie kein anderer in die Netze, auch in die Kupfernetze, nicht nur für uns, sondern auch für die Partner." Mit Vectoring und Supervectoring seien hohe Datenraten möglich, die auch nötig seien, wenn mehrere Mitglieder der Familie zugleich fernsehen wollen. "Hier brauchen wir die 400 MBit/s oder 800 MBit/s, die zuvor hier genannt wurden."

Die Telekom sei ein Kabelnetzbetreiber, gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft, betonte Hagspihl. Neuerdings bietet die Telekom in ihrem TV-Kabelnetzangebot Datenübertragungsraten von derzeit 200 MBit/s und künftig von 800 MBit/s, wie das Unternehmen im März 2016 bekanntgegeben hat. Die Netze werden in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft errichtet.

Man könne nicht mehr getrennt über die Netze sprechen, Mobilfunk und Festnetz gehörten zusammen, sagte der Telekom-Manager. Die Telekom biete ihren Mobilfunkvertragskunden die Nutzung aller Hotspots an.

Nach den Worten von Manuel Cubero, Chief Commercial Officer Vodafone Deutschland, waren es früher getrennte Netze. "Heute werden sie zu einer Suppe." Vodafone hat die Integration von Kabel Deutschland, zweieinhalb Jahre nach dem Erwerb, fast abgeschlossen, hieß es im Mai 2016. Von der Technik wurden die beiden Netze inklusive Backbones zu einem 400.000 Kilometer langen Netz zusammengelegt sowie Mobilfunkstationen an die TV-Kabelnetz-Infrastruktur angebunden.

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NotAlive 08. Jun 2016

#DeutschlanddasFotografenLand. Wenn ihr wegen Hobby/Beruf/Whatever einen hohen Upload...

derpfeffi 07. Jun 2016

Das kann ich definitv NICHT bestätigen. Da ich gern mal mit diversen Einstellungen...

DonPanda 07. Jun 2016

Golem hat die Ironie nicht gekennzeichnet, aber Lutz Schüler sprach das mit absicht mit...


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