Abo
  • Services:

Unitymedia: Busse der Rheinbahn mit WLAN ausgestattet

Unitymedia stattet Buslinien der Rheinbahn in Düsseldorf mit WLAN aus. Alle Nutzer teilen sich die verfügbare Bandbreite von etwa 300 MBit/s.

Artikel veröffentlicht am ,
Michael Clausecker, Vorstandschef Rheinbahn (l.) und Martin Czermin, Senior Vice President B2B bei Unitymedia
Michael Clausecker, Vorstandschef Rheinbahn (l.) und Martin Czermin, Senior Vice President B2B bei Unitymedia (Bild: Unitymedia)

Unitymedia hat Busse der Düsseldorfer Rheinbahn mit WLAN ausgestattet. Das gab die Geschäftskundensparte des Kabelnetzbetreibers bekannt. Zuerst wurden 42 Busse der Rheinbahn in einem sechsmonatigen Testlauf mit WLAN ausgerüstet, in den nächsten Wochen sollen weitere 38 Busse folgen.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Damit der Empfang unterwegs stabil bleibt, verfügt jeder Bus über einen Router und mehrere WLAN-Antennen. Das Angebot wird mit Aufklebern in den Fahrzeugen beworben und ist kostenlos nutzbar. Fahrgäste verbinden ihr Smartphone, Tablet oder Notebook mit der WLAN-Kennung "_Rheinbahn WLAN".

Hans Martin Czermin, Senior Vice President B2B bei Unitymedia, sagte: "Das limitierte Transfervolumen der Mobilfunktarife bleibt dadurch unangetastet. Wir sind gespannt, wie das Angebot von den Fahrgästen der Rheinbahn angenommen wird."

Die Rheinbahn verfügt über 430 Busse für 93 Buslinien im Großraum Düsseldorf. Die WLAN-Router in den Bussen haben jeweils zwei SIM-Karten im LTE-Mobilfunknetz der Deutschen Telekom. "Das Datenvolumen ist derzeit nicht begrenzt", sagte Unitymedia-Sprecher Buchheister Golem.de auf Anfrage. "Zum Einsatz kommt LTE Advanced. Alle Nutzer teilen sich die verfügbare Bandbreite von etwa 300 MBit/s.". Momentan gebe es keine Volumen-Obergrenze für den Testlauf, das System sei aber so flexibel, dass jederzeit verschiedene Regelungen und Umstellungen möglich seien. Nach Angaben der Rheinbahn ist die Nutzungsdauer vorerst auf eine Stunde pro Fahrzeug und Nutzer begrenzt, berichtet die Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung (NRZ). Ob die gesamte Busflotte WLAN-Versorgung erhalten wird, hänge nun von den Erfahrungen aus dem Testlauf und der Kundenresonanz ab, sagte Rheinbahn-Vorstand Michael Clausecker der NRZ. "Wir wollen das System zügig ausweiten".



Anzeige
Top-Angebote
  1. 359,99€
  2. 169,99€
  3. 112,99€
  4. (aktuell u. a. Beyerdynamic DTX 910 Kopfhörer 27,99€, Logitech G413 mechanische Tastatur 64...

MasterKeule 27. Apr 2018

Ja, das hab ich mir auch schon gedacht, aber das ist natürlich strunzdumm wenn das alle...

MeinSenf 25. Apr 2018

Wenn demnächst Vodafon das Sagen hat sind solche Projekte wohl gestorben. Schade drum.


Folgen Sie uns
       


MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 2

Im zweiten Teil unseres Livestreams basteln wir ein eigenes neues Deck (dreifarbig!) und ziehen damit in den Kampf.

MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 2 Video aufrufen
Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

    •  /