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John Riccitiello, CEO bei Unity Technologies
John Riccitiello, CEO bei Unity Technologies (Bild: Unity Technologies)

Mit VR-Headset auf dem Sofa

Golem.de: Brauchen die Studios selbst künftig weniger Programmierer?

Riccitiello: Es gibt da draußen mittlerweile viele tolle Spiele, die ganz ohne Programmierer entstanden sind. Klar, sie haben Mitarbeiter, die Skripts schreiben können, oder sie haben Hilfe von externen Profis - aber nicht viel. Es ist ein Ziel von Unity, dass Designer selbst Spiele produzieren können.

Golem.de: Welche ganz neuen Funktionen wünschen sich Entwickler denn sonst noch von Unity?

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Riccitiello: Nested Prefabs - nein, das ist ein böser Insiderscherz, den allerdings jeder Unity-Entwickler versteht. Derzeit hören wir vor allem den Wunsch nach direkten Art-Pipelines und nach Werkzeugen zur Erstellung von Inhalten für Virtual und Augmented Reality. Derzeit läuft das noch sehr konfus, weil ja wirklich räumliche Inhalte auf klassischen 2D-Monitoren entstehen, und so richtig gut funktioniert das einfach nicht. Man hat da kein Gefühl für die Räume und schafft dann leicht Umgebungen, in denen sich die Spieler nicht wohlfühlen. Wir arbeiten da an Werkzeugen für den Workflow, an Tools und an Beispieldateien.

Wir wurden in letzter Zeit auch oft nach Möglichkeiten gefragt, Multiplayer-Spiele auf mobilen Endgeräten zu ermöglichen. Auf PC und Konsole ist das ganz selbstverständlich, im Mobilbereich entwickelt sich dieser Markt gerade erst so richtig, und wir haben ja auch gerade entsprechende Tools veröffentlicht. Da geht es um den ganz grundlegenden Netzwerkcode, aber auch um Sachen wie Matchmaking. Und es gibt ein Bedürfnis nach absoluter High-End-Grafik, weswegen wir auch in diesem Bereich investieren.

Golem.de: Noch eine Frage zu Virtual Reality. Glauben Sie, dass das künftig ein Thema für den Massenmarkt ist?

Riccitiello: Ja, und zwar ab dem Jahr 2017, vielleicht auch ein Jahr später. Bisher haben wir bei den Inhalten noch nicht genug Innovation gesehen und noch nicht die Sachen, die wirklich toll funktionieren. Das kommt aber. Ein weiterer Grund ist, dass man anfangs für VR-Headsets noch sehr schnelle und teure PC-Hardware brauchen wird, Größenordnung so um die 1.500 US-Dollar. Im nächsten Jahr gibt es das dann günstig von Dell, und noch ein Jahr später kann das jeder Laptop, und dann hat es einfach jeder. Virtual Reality ist jetzt noch teuer, aber das wird sich eben bis 2017 oder 2018 ändern.

Aber ich finde, das ist okay so. Jetzt sind erst mal die Jungs an der Reihe, die einen Rechner mit zwei Nvidia-Karten haben, und die können dann herausfinden, welche Art von Anwendung funktioniert. 2016 sind die neugierigen Entwickler dran, ein Markt ist VR da noch nicht. Ein Jahr später wird sich das dann ändern.

Golem.de: Glauben Sie, dass Sie in fünf Jahren mit einem VR-Headset zu Hause auf dem Sofa sitzen und zur Unterhaltung spielen?

Riccitiello: Ja, ganz bestimmt. Ich persönlich mache das sogar schon nächsten Monat. Aber später werden das sehr viele Spieler tun. Ich bin absolut überzeugt, dass Virtual Reality ein Massenmarkt wird.

 Unity: "Inzwischen entstehen viele tolle Spiele ohne Programmierer"

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mryello 02. Jul 2015

Ich denke für Menschen wie mich die als einzelne Person ein Spiel erstellen wollen ist...

Zeitvertreib 29. Jun 2015

Ui das muss dir ja besonders wichtig sein. Der gleiche Beitrag wie in dem anderen Thread...

Lyve 29. Jun 2015

- Scene-Files können immer noch nicht vernünftigt gemerged werden, mit mehreren Leuten...

MistelMistel 26. Jun 2015

Wenn spiele ohne Programmierer entstehen, dann entsteht ein Animationsfilm wohl auch ohne...

MistelMistel 26. Jun 2015

Und wann glaubst Du werden sie in den Diagrammen ermöglichen die einheiten sinnvoll...



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