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Unity: EMC bietet reines TLC-Flash-System für große Kapazitäten

Auf der EMC World hat das Speicherunternehmen eine neue Plattform vorgestellt. Unity ist für EMC der Beginn reiner Flash-Lösungen für Anwendungen, die viel Speicherplatz brauchen. Es wird aber auch eine Hybridversion auf den Markt gebracht, die den Preis halbiert.

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Unity ermöglicht große Speicherkapazitäten und setzt dabei größtenteils auf TLC-Speicher.
Unity ermöglicht große Speicherkapazitäten und setzt dabei größtenteils auf TLC-Speicher. (Bild: Dell EMC)

EMC hat die Unity-Familie als Flash-basierte Speicherplattform vorgestellt. Im Unterschied zu den anderen reinen Flash-Lösungen aus dem gleichen Hause geht es bei Unity vor allem darum, kostengünstig ein Speichersystem zu ermöglichen. Der Einstiegspreis liegt bei ungefähr 18.000 US-Dollar für ein 2-HE-Racksystem. In solch ein Racksystem passen maximal 80 TByte Flash-Speicher verteilt auf 25 SAS-SSDs. Die Einstiegskonfigurationen sind mit fünf SSDs bestückt.

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Unity wird nicht nur als Einzelsystem verkauft, sondern auch innerhalb von EMCs Komplettlösungen angeboten (Converged Systems). Die Systeme sollen sich einfach einrichten lassen und außerdem controllerbasiert Dateien verschlüsseln können. Außerdem können Unternehmen Unity bis auf 3-PByte-Konfigurationen ausbauen. Innerhalb eines Jahres sollen sich einige Unity-Konfigurationen auf 3,5 oder 5 PByte ausbauen lassen (PDF-Datenblatt). Mit 300.000 IOPS arbeitet das System verglichen mit anderen Geräten mit vergleichsweise langsamen Reaktionszeiten. XtremeIO schafft beispielsweise 1.200.000 IOPS, kann aber die Kapazität von Unity bei weitem nicht erreichen.

Um hohe Kapazitäten bei hoher Speicherdichte zu erreichen, setzt EMC bei Unity in der Regel auf TLC-Speicher und in Teilen eMLC-Speicher. TLC-Flash (Triple Level Cell, 3D NAND) wird in Unternehmensumgebungen noch selten eingesetzt. Üblich ist noch eMLC- oder SLC-Speicher. Zumindest bei Google gibt es zwischen den Speichertypen keine Unterschiede bei der Zuverlässigkeit. Für TLC/eTLC fehlen noch Erfahrungswerte im Unternehmenseinsatz.

Die Speichersysteme brauchen leistungsfähige Prozessoren. In dem Einstiegssystem Unity 300F steckt ein Intel-6-Kern-Prozessor mit 48 GByte RAM. Beim System Unity 600F ist es bereits ein 12-Kern-Prozessor, der auf 256 GByte RAM zugreifen kann. Die Unterschiede liegen vor allem bei dem Endausbau. Während das 300F-System maximal 150 SSDs als eine Einheit über mehrere Rackgeräte verwalten kann, sind es beim 600F derzeit 500 SSDs. Innerhalb eines Jahres sind dann 1.000 SSDs möglich. Damit sind dann maximal 1,5 beziehungsweise 5 PByte möglich. Dazwischen bietet EMC noch die Serien 400F und 500F an.

Für den Ausbau der Unity-Systeme kann der Anwender zwischen unterschiedlichen SSD-Typen wählen. 400, 800 und 1.600 GByte gibt es als TLC-SSDs. Das 3,2 TByte-Modell wird als eMLC-Speicher angeboten.

Passend zum neuen Unity-System hat EMC gleichzeitig bei der Vorstellung betont, dass das Jahr 2016 für EMC das Jahr der All-Flash-Speichersysteme ist. Das bedeutet allerdings keine komplette Abkehr von Festplatten und verwirrt auch eher. Erstens ist Unity nicht das erste Produkt, das als reines Flash-Produkt auf den Markt kommt. Und zweitens wird Unity auch in Hybridkonfigurationen angeboten. Der Preis reduziert sich dann deutlich. Hier ist der Einstieg für weniger als 10.000 US-Dollar möglich.

Nachtrag vom 3. Mai 2016, 19:51 Uhr

Bis zum Jahresende will EMC für die Unity-Systeme auch 7- und 14-TByte-SSDs anbieten.

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as (Golem.de) 03. Mai 2016

Hallo, Das etwas nur grundsätzlich miteinander zu vergleichen ist, wenn alle Optionen...


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