Unity 5.4 Beta: Der generische Look soll verschwinden

Neue Beta-Version von Unity: Die v5.4 der Engine unterstützt die Cinematic Image Effects, hinzu kommen Verbesserungen für Virtual Reality und Multithreading. Der Trailer dazu beeindruckt.

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Screenshot aus dem Adam-Trailer
Screenshot aus dem Adam-Trailer (Bild: Unity)

Unity hat auf der Games Developer Conference 2016 in San Francisco die Beta-Version 5.4 der Unity3D-Engine vorgestellt. Zu den Verbesserungen gegenüber der Version 5.0 gehören unter anderem die Cinematic Image Effects für einen weniger generischen Look, einige Anpassungen für Virtual Reality wie kürzere Latenzen sowie das vorab angekündigte SteamVR-Plugin und ein feinkörnigeres Multithreading. Wie alle Änderungen zusammen aussehen können, zeigen die beiden neuen Techdemos Adam und The Lab.

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Die Cinematic Image Effects sind eine Sammlung von Post-Processing-Filtern, die vom Entwickler auf das Bild appliziert werden können. Dazu zählen Ambient Occlusion (Umgebungslichtverdeckung), Bloom (Überstrahlung), Color Grading (Farbkorrektur), Depth of Field mit Bokeh (Tiefenunschärfe), Screen Space Reflections (Spiegelung mit Informationen aus der Kameraperspektive), SMAA (Subpixel Morphological Anti Aliasing) und Tone Mapping (Anpassung des Kontrastumfangs für Standard-Dynamic-Range-Monitore).

Für Virtual Reality relevant ist das neue SteamVR-Plugin, das Valves Gabe Newell auf dem Vision Summit im Februar 2016 in Aussicht gestellt hatte. Überdies möchte Unity die Latenz drastisch reduziert, genauer halbiert, haben: Durch zwei Techniken, Double Wide Rendering für Stereoscopic Rendering in einem Pass und Graphics Jobs, um Threads auf mehr CPU-Kerne zu packen, soll die Render-Zeit eines Frames von 14 auf 7 Millisekunden sinken.

Das reguläre Multithreading hat Unity ebenfalls überarbeitet: Seit der Version 5.3 sind Partikel und Sprites aus dem Main-Thread herausgenommen worden, mit der Version 5.4 hat Unity multiple Command Lists eingeführt. Statt einem können nun mehrere CPU-Kerne diese erstellen. Das soll die Bildrate in einigen Situationen verbessern, da die Grafikkarte nicht auf Daten vom Prozessor warten muss. Wie die Graphics Jobs für VR-Rendering sollen die Command Lists mit der Anzahl der Kerne skalieren.

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Obendrein soll Unity 5.4 Beta die CPU durch gebündelte Draw Calls entlasten, da per GPU Instancing bestimmte Geometrie zusammengefasst und in einem Render-Aufruf durchgeschleust wird. Das klappt vorerst unter Direct3D 11 (ab Windows 7) oder OpenGL 4.1 (ab Mac OS X) und höher.

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