• IT-Karriere:
  • Services:

United Internet: Telefónica und Telekom bringen "alternative Fakten"

United-Internet-Chef Ralph Dommermuth antwortet auf die Angriffe der Telefónica und der Deutschen Telekom. Er wirft den Netzanbietern vor, mit Nebelkerzen zu operieren.

Artikel veröffentlicht am ,
United-Internet-Chef Ralph Dommermuth
United-Internet-Chef Ralph Dommermuth (Bild: United Internet)

United-Internet-Chef Ralph Dommermuth hat auf die Angriffe der Telefónica und der Deutschen Telekom reagiert. Er sagte dem Handelsblatt: "Die Netzanbieter operieren mit Nebelkerzen. Es grenzt schon an alternative Fakten, wenn der Telefónica-Deutschlandchef behauptet, es gäbe einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der MVNOs und den schwachen Mobilfunknetzen."

Stellenmarkt
  1. Team GmbH, Paderborn
  2. Qvest Media GmbH, Halle (Saale)

Argumente dagegen brachte Dommermuth jedoch keine. Der Mobilfunkprovider Freenet zahlt nach eigenen Aussagen jährlich zwischen ein und zwei Milliarden Euro an die Netzbetreiber und beteiligt sich so "seit vielen Jahren mit seinen zwölf Millionen Kunden maßgeblich am Netzausbau".

Dommermuth kündigte an, massiv zu investieren, wenn er auch die 5G-Netze der anderen Netzbetreiber gegen Entgelte nutzen dürfe. Wie viel, will er jedoch nicht sagen. "Wie die anderen Netzanbieter auch, würden wir zunächst in Regionen ausbauen, in denen es sich auch lohnt".

United Internet unter Feuer

Telefónica-Deutschlandchef Markus Haas hatte zuvor den Mobilfunkprovidern und der Regierung die Schuld für ein relativ schlecht ausgebautes Netz gegeben. Haas sagte: "Die deutsche Telekommunikationsinfrastruktur ist unterinvestiert. Wir haben in Europa mit die schwächsten Netze und die meisten MVNOs (Mobile Virtual Network Operator). Da muss es einen Zusammenhang geben."

Deutsche-Telekom-Chef Timotheus Höttges sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "1&1 lebt nicht von eigenen Netzen, sondern davon, von der Regulierungsbehörde niedrige Konditionen zur Anmietung unserer Netze zu fordern. Und jetzt will es diese Rahmenbindungen, die bei der Privatisierung des ehemaligen Festnetzmonopols erforderlich waren, auch auf den Mobilfunk von heute übertragen." Das sei absurd.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. 18,99€
  3. 19,95€
  4. (u. a. F1 2019 Anniversary Edition für 26,99€, Jurassic World Evolution Deluxe Edition für 15...

bombinho 16. Aug 2018

Nanu, ist es heute anders? Geht die Telekom heutzutage mit Innovationen voran oder...

Bashguy 15. Aug 2018

Und du denkst virtuelle Netzbetreiber würden an der Situation etwas ändern? Die bauen ja...

Bashguy 15. Aug 2018

Ach, dann soll 1und1 die Leitungen auch noch kostenlos bekommen, weil National Roaming ja...

RipClaw 14. Aug 2018

Das Problem ist das diese Anbieter das Angebote nicht annehmen müssen. Geschenkt würden...

jake 14. Aug 2018

hier streiten die telekommunikations-dickschiffe um kohle, um nichts anderes geht es...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

    •  /