United Internet: Telefónica greift 1&1 Drillisch bei 5G-Auktion an

Nach zwei Wochen ruhigen Bietens hat die Telefónica noch einmal versucht, aggressiv zu sein und 1&1 Drillisch attackiert. Ob das etwas bringt, wird von einem Experten bezweifelt.

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Der Screenshot vom Wettkampf
Der Screenshot vom Wettkampf (Bild: Bundesnetzagentur)

Bei der 5G-Auktion hat die Telefónica am Mittwoch auf 12 Blöcke bei 3,5 GHz gesetzt und damit 1&1 Drillisch bis auf einen Block komplett überboten. "Diese Art der Konfrontation hatte es in den ersten Wochen der Auktion reichlich gegeben. Insbesondere hat Telefónica 1&1 Drillisch in der zweiten Woche am Montag oder Dienstag auf allen Blöcken überboten", sagte Professor Vitali Gretschko vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Golem.de auf Anfrage.

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Für Gretschko ist die Lage dennoch unverändert: Es geht immer noch um einen Block im 3,6-GHz-Bereich und die Konzerne überbieten sich im Wechsel, ohne Preise zu eskalieren. Eine Prognose über ein Ende der Auktion sei zurzeit unmöglich, "es könnte heute Abend oder Ende des Jahres sein.", sagte Gretschko.

United Internt hat bei begehrten Block die Milliarde überschritten

Nach zwei Wochen ruhigen Bietens habe die Telefónica noch einmal versucht, aggressiv zu sein. Gretschko sagte, er könne sich "nicht vorstellen, dass das zum aktuellen Zeitpunkt irgendwas bringt. Das einzig Interessante ist, dass 1&1 Drillisch in der darauffolgenden Runde Jumps gesetzt und nur auf ihrem begehrten Paket zum ersten Mal die Milliarde Euro überschritten hat".

Zum Ende der Runde 229 der 5G-Auktion der Bundesnetzagentur wurden am Mittwoch 5,52 Milliarden Euro erreicht. In Deutschland werden seit Mitte März die ersten Frequenzen für 5G in den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz versteigert. Die Unternehmen und die Bundesnetzagentur dürfen sich während der laufende Auktion nicht zum Verlauf äußern. Beteiligt sind neben United Internet die etablierten Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica.

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