United Internet: Niedrige Preise im 5G-Mobilfunk erwartet

United Internet könnte mit seiner Beteiligung an der am Dienstag startenden 5G-Auktion von Anfang an die Preise drücken. Bisher ist noch wenig über künftige 5G-Preise bekannt.

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Arbeiter bei Deutsche Funkturm
Arbeiter bei Deutsche Funkturm (Bild: Deutsche Funkturm)

Die Preise im künftigen 5G-Mobilfunk können durch den neuen Netzbetreiber United Internet unter Druck kommen. "Bei einem vierten Mobilfunknetzbetreiber erwarte ich intensiveren Wettbewerb und sinkende Preise und gegebenenfalls auch neue Angebote", sagte der CDU-Abgeordnete Joachim Pfeiffer der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Pfeiffer ist Vorsitzender im Beirat der Bundesnetzagentur, die die Vergabe der 5G-Frequenzen am Dienstag startet.

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Neben den drei Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica/O2 bietet mit Drillisch (United Internet) ein viertes Unternehmen mit. Pfeiffer erhofft sich durch die Auktion eine Stärkung des Wettbewerbs im Markt.

Mit der Auktion richten sich die Blicke auf United Internet. Sorgt der MNVO (Mobile Virtual Network Operator) für mehr Konkurrenz im Mobilfunkmarkt mit bisher drei Netzbetreibern? Wenn nun ein Unternehmen eintritt, das anders aufgestellt ist, kann dies Bewegung in den Markt bringen. "Ein Störenfried, der seine Marktanteile mit einer offensiven Vermarktungsstrategie erhöhen will, durchkreuzt die Interessen der anderen", sagte Daniel Zimmer, der frühere Vorsitzende der Monopolkommission, der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Der chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE verhandelt nach einem früheren Bericht mit United Internet über einen möglichen Großauftrag. Es wurde der Plan diskutiert, ZTE den Aufbau eines 5G-Netzes übernehmen zu lassen. United Internet würde anschließend die Infrastruktur leasen. Der Plan würde es dem Unternehmen ermöglichen, ein Netz zu nutzen, ohne selbst die vollen Risiken des Ausbaus tragen zu müssen. "1&1 Drillisch hat mit allen namhaften Netzausstattern gesprochen", sagte ein Unternehmenssprecher. Mit zwei Anbietern seien die Verhandlungen weitestgehend abgeschlossen. Einer der Anbieter komme aus China.

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