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United Internet: GMX und Web.de stellen Mail App für Windows 10 ein

Zu wenig Nutzer: Die E-Mail-Anbieter GMX und Web.de werden ihre Mail App in naher Zukunft nicht weiter anbieten - zumindest für Windows 10. Die Entwickler raten daher, Signaturen und Vorlagen bis dahin zu sichern. Es gibt eine Alternative.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Mail App für Windows 10 gibt es nicht mehr lange.
Die Mail App für Windows 10 gibt es nicht mehr lange. (Bild: GMX)

Die zu United Intnernet gehörenden E-Mail-Provider GMX und Web.de werden zum 31. März 2020 ihre Mail-Applikation für Windows 10 einstellen. Ab diesem Zeitpunkt werden Server abgeschaltet sowie mit dem Programm gespeicherte Entwürfe und Signaturen gelöscht. Daher empfehlen die Anbieter jeweils in einer identischen Meldung, benötigte Dateien bis dahin zu sichern. Als Alternative sei Web.de- oder GMX Mailcheck gedacht. Diese Tools für Browser oder Windows 10 informieren über eingehende Nachrichten und ermöglichen das Lesen und Schreiben von E-Mails - außerhalb des eigentlichen Webclients. Die wenigen Nutzer, die das Produkt im Microsoft Store ausprobiert haben, sind damit allerdings anscheinend nicht sehr zufrieden.

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Die Abschaltung der Mail App im Microsoft Store begründen die Anbieter auch. Das Programm sei einfach nicht sehr beliebt gewesen. "Nur wenige Nutzer haben die GMX Mail App für Windows-Smartphones, PC und Laptop aktuell noch im Einsatz. Die überwiegende Mehrheit verwaltet auf diesen Geräten das eigene E-Mail-Postfach heute direkt über den Webmail-Client im Browser", heißt es.

Windows 10 Mobile fällt weg

Ursprünglich haben GMX und Web.de die App zudem für Windows 10 Mobile entwickelt. Das Microsoft-Betriebssystem für Smartphones wird wie Windows 7 seit dem 14. Januar 2020 nicht mehr technisch unterstützt. Allerdings hatte es bereits viel früher kaum noch Interesse für Windows 10 Mobile gegeben. Das Supportende ist für die Entwickler nur ein weiterer Grund, die App für Windows-Betriebssysteme einzustellen.

Die Änderungen der Verfügbarkeit für die Mail App bedeutet allerdings nicht deren Ende. Nutzer sollen die Software auf Android- und iOS-Smartphones weiterhin nutzen können. Alternativ verweisen die Betreiber auf die Webmail-Clients, welche weiterhin wohl die primäre Plattform für die E-Mail-Dienste sein werden.

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treysis 11. Feb 2020

Wenn sie das nicht macht, blöd. Ich will aber auch gar nicht die ganze Uni einbinden...

treysis 30. Jan 2020

Die sollen die Apps sterben lassen und lieber mal endlich IPv6 einführen, wenigstens auf...

User_x 30. Jan 2020

Manche brauchen auch viel Elan aus dem Bett Tag für Tag zu steigen, kommt immer darauf...


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