United Internet: Drillisch-Übernahme hat sich gelohnt

Das Gemeinschaftsunternehmen United Internet und Drillisch hat starke Geschäftszahlen vorgelegt. Im laufenden Jahr will United Internet rund 300 Millionen Euro zusätzlich für Smartphone-Subventionen ausgeben.

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Technik bei O2 in München
Technik bei O2 in München (Bild: Telefónica)

Der Umsatz von United Internet stieg um 10,5 Prozent auf rund 4 Milliarden Euro. Das gab das Unternehmen bekannt. Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wuchs um 17 Prozent auf 980 Millionen Euro. Bei Drillisch stieg der Umsatz um rund 16 Prozent auf fast 3 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA wuchs um mehr als ein Drittel auf 532 Millionen Euro.

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Bei der Übernahme des Mobilfunkproviders Drillisch für über zwei Milliarden Euro hatte United Internet zunächst den Bereich 1&1 Telecommunication an Drillisch abgegeben. United Internet wurde dort dann in zwei Stufen mit 72,7 Prozent größter Aktionär. Drillisch hat garantierten Zugriff auf bis zu 30 Prozent der Kapazität der Mobilfunknetze von O2 und E-Plus. "So können wir agieren wie ein Netzbetreiber", hatte ein Sprecher zuvor gesagt. Im Geschäftsbericht des Unternehmens findet sich die Aussage: "Wir haben die Option, Full MVNO (Mobile Virtual Network Operator) oder sogar MNO (Mobile Network Operator) zu werden."

1&1 Drillisch: Wachstumschancen wahrnehmen

Die DSL-Komplettverträge (Unbundled Local Loop) konnten um 110.000 Verträge auf 4,34 Millionen zulegen. Dazu kommen 0,11 Millionen DSL-Verträge in den "auslaufenden Produktlinien T-DSL / R-DSL". 1&1 Drillisch sei ein leistungsfähiger Telekommunikationskomplettanbieter, der unter dem Dach von United Internet vielfältige Möglichkeiten habe, "sich bietende Wachstumschancen wahrzunehmen", sagte Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender von 1&1 Drillisch.

Im laufenden Jahr will United Internet rund 300 Millionen Euro zusätzlich für Smartphone-Subventionen ausgeben. Das Ziel ist, 1,2 Millionen neue Kundenverträge für Mobilfunk und DSL zu gewinnen.

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